51. Etappe: Raser
Von Willingen nach Nistertal
Der E1 führte uns heute von der Fuchskaute nach Nistertal, beides im schönen Westerwald gelegen. Zumeist bemühte sich die Wegführung um Idylle. So gingen wir durch dunkle Wälder und über enge Wanderpfade, und sahen sogar in einer bunten Blumenwiese eine Bache, und das am hellichten Tag so zwischen zwölf und halb eins.
Manchmal mussten wir aber auch Teilstücke auf Kreis- oder Landstraßen in Kauf nehmen, was in der Regel recht wenig Spaß macht.
Zugegeben, nach sieben Wochen ohne Auto und einem Durchschnittstempo von ca. 4 Stundenkilometern sind wir ziemlich entschleunigt und tiefenentspannt (zumindest bilden wir uns das ein ...). Aber wenn man so auf Deutschen Straßen am linken Fahrbahnrand entlangwandert, dann fragt man sich schon, wer es allen Ernstes so eilig haben kann wie einige tiefergelegte und mit Flammendekor versehene Zeitgenossen. Da wird an den unsinnigsten Stellen im zweiten Gang auf 100 km/h beschleunigt, um nur wenige Meter weiter wieder vehement herunterzubremsen. Ein sportliche Herausforderung für einige dieser Hobbyschumis scheint das möglichst nahe passieren von Wanderern mit höchster Geschwindigkeit zu sein. Teilweise könnte man seine Fingernägel vom Lack dieser Boliden polieren lassen, würde man seine Fingerspitzen nur ein wenig vom Körper abspreitzen. Ein Wanderkollege berichtete uns, daß er bei Regen mit seinem geöffneten Schirm eine Landstraße entlangging, und dieser Schirm ihm von einem vorbeifahrenden Fahrzeug weggerissen wurde. Und das Beste: der Fahrer hat den Schirm nicht mal zurückgegeben!
Nun denn, trotz diverser Attacken haben wir auch den heutigen Tag ohne wesentliche Verletzungen überstanden. Dennoch wäre ich froh, wenn wir unsere Route Morgen zumeist im Wald verbrächten, und alle, die uns begegneten, Tempo 5 nicht überschritten.
Der E1 führte uns heute von der Fuchskaute nach Nistertal, beides im schönen Westerwald gelegen. Zumeist bemühte sich die Wegführung um Idylle. So gingen wir durch dunkle Wälder und über enge Wanderpfade, und sahen sogar in einer bunten Blumenwiese eine Bache, und das am hellichten Tag so zwischen zwölf und halb eins.
Manchmal mussten wir aber auch Teilstücke auf Kreis- oder Landstraßen in Kauf nehmen, was in der Regel recht wenig Spaß macht.
Zugegeben, nach sieben Wochen ohne Auto und einem Durchschnittstempo von ca. 4 Stundenkilometern sind wir ziemlich entschleunigt und tiefenentspannt (zumindest bilden wir uns das ein ...). Aber wenn man so auf Deutschen Straßen am linken Fahrbahnrand entlangwandert, dann fragt man sich schon, wer es allen Ernstes so eilig haben kann wie einige tiefergelegte und mit Flammendekor versehene Zeitgenossen. Da wird an den unsinnigsten Stellen im zweiten Gang auf 100 km/h beschleunigt, um nur wenige Meter weiter wieder vehement herunterzubremsen. Ein sportliche Herausforderung für einige dieser Hobbyschumis scheint das möglichst nahe passieren von Wanderern mit höchster Geschwindigkeit zu sein. Teilweise könnte man seine Fingernägel vom Lack dieser Boliden polieren lassen, würde man seine Fingerspitzen nur ein wenig vom Körper abspreitzen. Ein Wanderkollege berichtete uns, daß er bei Regen mit seinem geöffneten Schirm eine Landstraße entlangging, und dieser Schirm ihm von einem vorbeifahrenden Fahrzeug weggerissen wurde. Und das Beste: der Fahrer hat den Schirm nicht mal zurückgegeben!
Nun denn, trotz diverser Attacken haben wir auch den heutigen Tag ohne wesentliche Verletzungen überstanden. Dennoch wäre ich froh, wenn wir unsere Route Morgen zumeist im Wald verbrächten, und alle, die uns begegneten, Tempo 5 nicht überschritten.
nele und philipp - 8. Jun, 08:21
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
