15. Etappe: Lübeck liegt am Äquator
Von Kreuzkamp nach Lübeck
Auf der heutigen Etappe sollten wir laut Plan das Lübecker Stadtgebiet nicht verlassen. Unsere Erwartungshaltung lag also irgendwo zwischen "gemäßigtem Klima" und "einheimischer Flora und Fauna".
Es kam aber, wie sollte es anders sein, ganz anders.
Um Viertel vor Neun verließen wir unser wohnliches Motelquartier, welches wir ausnahmsweise auch ohne Auto benutzen durften. Schon nach wenigen Augenblicken entledigten wir uns unserer Jacken wegen der schwülwarmen Witterung. Der Weg führte uns durch urwaldartige Sumpfgegenden. Die Hitze stand, es rührte sich kein Lüftchen, und Schweiß tropfte aus unseren Poren. Schmetterlingsmassen tanzten um uns herum, und irgendwann schreckte Nele hoch, da sie eine Schlange gesehen zu haben glaubte.
Man muß sich das mal vorstellen: keine 5 km Luftlinie entfernt wird in der Lübecker Innenstadt gerade Marzipan bei Niederegger verspeist, und Nele warnt einen vor einer Schlange!
Ungläubig eilte ich herbei, und tatsächlich ringelte sich da angekündigtes Reptil. Wir bestaunten es ein wenig, und bald gingen wir ein paar Meter weiter, um unsere Zip-off-Hosen auf einer nahegelegenen Bank zu kürzen. Und wie ich da so sitze und hin und her zippe, sehe ich aus den Augenwinkeln, wie im ca. 3 m entfernten Teich eine v-förmige Wellenspur an mir vorbeizieht: eine muntere Wasserschlange.
Da war nun endlich der Beweis erbracht: Lübeck liegt eben doch näher am Äquator, als man gemeinhin wahrhaben will.
Auf der heutigen Etappe sollten wir laut Plan das Lübecker Stadtgebiet nicht verlassen. Unsere Erwartungshaltung lag also irgendwo zwischen "gemäßigtem Klima" und "einheimischer Flora und Fauna".
Es kam aber, wie sollte es anders sein, ganz anders.
Um Viertel vor Neun verließen wir unser wohnliches Motelquartier, welches wir ausnahmsweise auch ohne Auto benutzen durften. Schon nach wenigen Augenblicken entledigten wir uns unserer Jacken wegen der schwülwarmen Witterung. Der Weg führte uns durch urwaldartige Sumpfgegenden. Die Hitze stand, es rührte sich kein Lüftchen, und Schweiß tropfte aus unseren Poren. Schmetterlingsmassen tanzten um uns herum, und irgendwann schreckte Nele hoch, da sie eine Schlange gesehen zu haben glaubte.
Man muß sich das mal vorstellen: keine 5 km Luftlinie entfernt wird in der Lübecker Innenstadt gerade Marzipan bei Niederegger verspeist, und Nele warnt einen vor einer Schlange!
Ungläubig eilte ich herbei, und tatsächlich ringelte sich da angekündigtes Reptil. Wir bestaunten es ein wenig, und bald gingen wir ein paar Meter weiter, um unsere Zip-off-Hosen auf einer nahegelegenen Bank zu kürzen. Und wie ich da so sitze und hin und her zippe, sehe ich aus den Augenwinkeln, wie im ca. 3 m entfernten Teich eine v-förmige Wellenspur an mir vorbeizieht: eine muntere Wasserschlange.
Da war nun endlich der Beweis erbracht: Lübeck liegt eben doch näher am Äquator, als man gemeinhin wahrhaben will.
nele und philipp - 4. Mai, 10:58
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netsrot - 4. Mai, 15:29
Remember...
an die Schlange in Frankreich vor dem A4 :-) *Grausel*

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