Freitag, 6. Mai 2005

18. Etappe: Vatertag

Von Mölln nach Güster
Wir schreiben den 5.5.2005, es ist Donnerstag, der Himmel bayrisch-weißblau, und alles ist unterwegs, auch auf "unserem" E1-Wanderweg, denn es ist Christi Himmelfahrt, mittlerweile besser bekannt als "Vatertag".

Und was machen Väter an diesem Tag?

Nun, Nele und ich, wir wissen es jetzt verdammt genau!

Im Vorfeld des Vatertages verabreden sich Männer diversen Alters zum hochheiligen und kulturfördernden Bollerwagenkauf nebst Füllung desselbigen mit isotonischem Fitnessgerstensaft sowie vitaminreichem Obstkonzentratdestillats. Nach vollzogener Erstverabredung wird die eigentliche Zusammenkunft auf 11 Uhr am Vatertag festgelegt. Die Regeln: alle zu Fuß, und kein Weibsvolk!

Und wenn dann endlich dieser ersehnte Zeitpunkt gekommen ist und die Gassen und Waldwege im Schall quietschender Bollerwagen und grölender Männerstimmen widerhallen, ja dann ist die Seele eines Vaters endlich wieder im Gleichgewicht, und alles wird gut.

Und gegen Ende eines anstrengenden Vatertages verabschiedet man sich mit einer groben Festlegung zur Neubefüllung des geliebten Getränkegefährts fürs nächste Jahr. Vorreude ist halt die schönste Freude.

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