34. Etappe: Angriff des Killereichhörnchens
Von Bad Nenndorf nach Bad Münder
Nach 33 mehr oder weniger flachen Etappen hatten wir heute mit 600 Höhenmetern unsere erste Bergwertungsprüfung zu bestehen. 28 km von Bad Nenndorf über den Deister nach Bad Münder galt es zu bewältigen.
Allerdings stellten sich uns so einige Hindernisse in den Weg. Zunächst verliefen wir uns am zweiten Rasthaus, welches bereits nach einer guten Stunde auftauchte. Da die Wegmarkierung dort fehlte, mußten wir zweimal zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, um endlich wieder den "Pfad der Tugend" zu finden. Zeitverlust durchs Umherirren: eine knappe Stunde.
Auf dem Weg zum Nordmannsturm passierte dann das schier Unfassbare. Wir hörten es in den Bäumen über uns rascheln und toben, und ehe wir nach oben schauen konnten, schoß ein Eichhörnchen nur wenige Zentimeter an meinem Kopf vorbei, landete direkt vor meinen Füßen und machte sich auf dem nächsten Baum auf und davon. Als Golfspieler ist man ja durch die Sportart an sich darauf vorbereitet, daß einen unerwartet ein Ball treffen kann. Für gewöhnlich schickt der Absender eines solchen Balles den Warnruf "Fore" seinem Geschoß hinterher.
Nicht so das hinterhältige Eichhörnchen. Ohne Vorwarnung attackierte es uns durch gezieltes Herabstürzen vom Baum aus, und es wäre für uns sicherlich schmerzlich gewesen, hätte es einen von uns erwischt.
Nachdem wir dieses schreckliche Attentat unverletzt überstanden hatten, stellte sich uns nur noch ein Phänomen in den Weg, nämlich die nach Knoblauch duftenden (oder stinkenden) Bärlauchpflanzen, welche man gleich feldweise im Deister bestaunen bzw. erschnuppern kann. Spaghetti aglio olio sind nix dagegen.
Aber auch diese Hürde konnten wir meistern, und so erreichten wir müde und erschöpft gegen Abend den mit reichlich Fachwerkhäusern gesegneten Kurort Bad Münder.
Nach 33 mehr oder weniger flachen Etappen hatten wir heute mit 600 Höhenmetern unsere erste Bergwertungsprüfung zu bestehen. 28 km von Bad Nenndorf über den Deister nach Bad Münder galt es zu bewältigen.
Allerdings stellten sich uns so einige Hindernisse in den Weg. Zunächst verliefen wir uns am zweiten Rasthaus, welches bereits nach einer guten Stunde auftauchte. Da die Wegmarkierung dort fehlte, mußten wir zweimal zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, um endlich wieder den "Pfad der Tugend" zu finden. Zeitverlust durchs Umherirren: eine knappe Stunde.
Auf dem Weg zum Nordmannsturm passierte dann das schier Unfassbare. Wir hörten es in den Bäumen über uns rascheln und toben, und ehe wir nach oben schauen konnten, schoß ein Eichhörnchen nur wenige Zentimeter an meinem Kopf vorbei, landete direkt vor meinen Füßen und machte sich auf dem nächsten Baum auf und davon. Als Golfspieler ist man ja durch die Sportart an sich darauf vorbereitet, daß einen unerwartet ein Ball treffen kann. Für gewöhnlich schickt der Absender eines solchen Balles den Warnruf "Fore" seinem Geschoß hinterher.
Nicht so das hinterhältige Eichhörnchen. Ohne Vorwarnung attackierte es uns durch gezieltes Herabstürzen vom Baum aus, und es wäre für uns sicherlich schmerzlich gewesen, hätte es einen von uns erwischt.
Nachdem wir dieses schreckliche Attentat unverletzt überstanden hatten, stellte sich uns nur noch ein Phänomen in den Weg, nämlich die nach Knoblauch duftenden (oder stinkenden) Bärlauchpflanzen, welche man gleich feldweise im Deister bestaunen bzw. erschnuppern kann. Spaghetti aglio olio sind nix dagegen.
Aber auch diese Hürde konnten wir meistern, und so erreichten wir müde und erschöpft gegen Abend den mit reichlich Fachwerkhäusern gesegneten Kurort Bad Münder.
nele und philipp - 27. Mai, 17:16
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