40. Etappe: Blankenrode
Von Herbram-Wald nach Blankenrode
Unsere mittlerweile vierzigste Etappe sollte uns nach Blankenrode im Eggegebirge führen.
Da die wenigsten diesen Mittelgebirgsort kennen werden, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie man sich Blankenrode vorzustellen hat.
Nun, jeder kennt ja die verschiedensten Orte, große, kleine, hübsche, häßliche, alte, neue, freundliche und abweisende.
Blankenrode ist vollkommen anders, es läßt sich in keine festen Kategorien pressen, es ist einfach viel zu vielfältig dafür.
Das alte Blankenrode, welches heute gar nicht mehr existiert, liegt ca. 2 km vor dem heutigen Ort und wurde 1390 bei einem bösen Überfall verwüstet und entvölkert. Das neue Blankenrode ist noch bevölkert, und es spielen sogar noch Kinder dort, und zwar auf offener Straße das schöne alte Spiel namens Völkerball.
Gastronomisch ist Blankenrode zumindest scheintot. Das einzige Hotel am Ort, welches auch das einzige Restaurant darstellen soll, wollte uns an einem Freitagabend partout nicht bewirten, und das mit der durchaus originellen Begründung, es sei Montag, und montags sei Ruhetag.
So zogen wir weiter und betraten um 19 Uhr das örtliche Cafe, ohne allerdings viel Hoffnung auf gute Bewirtung zu haben, da Cafes sich ja hauptsächlich auf den kuchenessenden Nachmittagsgast spezialisieren.
Dort aber wurde Gastfreundschaft noch groß geschrieben! Obwohl die betreibende Familie schon beim Abendessen saß und sozusagen Feierabend hatte, bekamen wir schnellstens ein kühles Bier nebst riesiger Schinkenbrotplatte, und anschließend ein gigantisches gemischtes Eis mit Sahne.
Wir waren begeistert und können Blankenrode als echten Geheimtipp für Leute, die auch mal das etwas andere erleben möchten, vorbehaltlos empfehlen.
Scheintote leben eben länger.
Unsere mittlerweile vierzigste Etappe sollte uns nach Blankenrode im Eggegebirge führen.
Da die wenigsten diesen Mittelgebirgsort kennen werden, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie man sich Blankenrode vorzustellen hat.
Nun, jeder kennt ja die verschiedensten Orte, große, kleine, hübsche, häßliche, alte, neue, freundliche und abweisende.
Blankenrode ist vollkommen anders, es läßt sich in keine festen Kategorien pressen, es ist einfach viel zu vielfältig dafür.
Das alte Blankenrode, welches heute gar nicht mehr existiert, liegt ca. 2 km vor dem heutigen Ort und wurde 1390 bei einem bösen Überfall verwüstet und entvölkert. Das neue Blankenrode ist noch bevölkert, und es spielen sogar noch Kinder dort, und zwar auf offener Straße das schöne alte Spiel namens Völkerball.
Gastronomisch ist Blankenrode zumindest scheintot. Das einzige Hotel am Ort, welches auch das einzige Restaurant darstellen soll, wollte uns an einem Freitagabend partout nicht bewirten, und das mit der durchaus originellen Begründung, es sei Montag, und montags sei Ruhetag.
So zogen wir weiter und betraten um 19 Uhr das örtliche Cafe, ohne allerdings viel Hoffnung auf gute Bewirtung zu haben, da Cafes sich ja hauptsächlich auf den kuchenessenden Nachmittagsgast spezialisieren.
Dort aber wurde Gastfreundschaft noch groß geschrieben! Obwohl die betreibende Familie schon beim Abendessen saß und sozusagen Feierabend hatte, bekamen wir schnellstens ein kühles Bier nebst riesiger Schinkenbrotplatte, und anschließend ein gigantisches gemischtes Eis mit Sahne.
Wir waren begeistert und können Blankenrode als echten Geheimtipp für Leute, die auch mal das etwas andere erleben möchten, vorbehaltlos empfehlen.
Scheintote leben eben länger.
nele und philipp - 28. Mai, 22:00
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