44. Etappe: Woll
Von Winterberg-Silbach nach Oberkirchen
Die Nordhälfte Deutschlands liegt nun hinter uns. Zumindest gibt es zwei ziemlich eindeutige Anzeichen, die diese Annahme bestätigen.
Zunächst einmal ist da der Kahle Asten, der berühmteste Berg des Sauerlandes und somit auch der höchste Berg Hollands. Denn was dem Allemannen sein Mallorca, das ist dem Niederländer sein Hochsauerland.
Und da wir uns südlich dieses imposanten Berges befinden, werden wir uns wohl in Süddeutschland befinden, woll.
Tja, der aufmerksame Leser wird es sofort erkannt haben, dieses todsichere Zeichen für das Betreten des Siegerlandes, welches ja ganz klar zu Süddeutschland gehört, nämlich den kleinen aber gewaltigen Wortfetzen "Woll", welchen der Siegerländer ans Ende eines beinahe jeden Satzes hängt. Der Zweck dieses Appendix ist nicht wirklich bekannt, irgendwie ähnlich wie beim Blinddarm, denn wofür der gut ist, weiß ich auch nicht.
Heute Abend hatten wir beim Belauschen der Ureinwohner die Möglichkeit, uns vom Zauber dieses "Wolls" fangen und vereinnahmen zu lassen. Bei Nele scheint es auch schon gewirkt zu haben: ihre Finger krampften sich beim Gebrauch des Wortes mit den vier Buchstaben heftigst zusammen, was zur Folge hatte, daß unser Abendessen recht lange dauerte.
Naja, wir werden es wohl überleben, auch wenn dieser Akustikzustand uns noch einige Etappen erhalten bleiben wird. Aber mit genügend Bier kann man sich sicherlich auch einen Dialekt schöntrinken...
Woll bekomms!
Die Nordhälfte Deutschlands liegt nun hinter uns. Zumindest gibt es zwei ziemlich eindeutige Anzeichen, die diese Annahme bestätigen.
Zunächst einmal ist da der Kahle Asten, der berühmteste Berg des Sauerlandes und somit auch der höchste Berg Hollands. Denn was dem Allemannen sein Mallorca, das ist dem Niederländer sein Hochsauerland.
Und da wir uns südlich dieses imposanten Berges befinden, werden wir uns wohl in Süddeutschland befinden, woll.
Tja, der aufmerksame Leser wird es sofort erkannt haben, dieses todsichere Zeichen für das Betreten des Siegerlandes, welches ja ganz klar zu Süddeutschland gehört, nämlich den kleinen aber gewaltigen Wortfetzen "Woll", welchen der Siegerländer ans Ende eines beinahe jeden Satzes hängt. Der Zweck dieses Appendix ist nicht wirklich bekannt, irgendwie ähnlich wie beim Blinddarm, denn wofür der gut ist, weiß ich auch nicht.
Heute Abend hatten wir beim Belauschen der Ureinwohner die Möglichkeit, uns vom Zauber dieses "Wolls" fangen und vereinnahmen zu lassen. Bei Nele scheint es auch schon gewirkt zu haben: ihre Finger krampften sich beim Gebrauch des Wortes mit den vier Buchstaben heftigst zusammen, was zur Folge hatte, daß unser Abendessen recht lange dauerte.
Naja, wir werden es wohl überleben, auch wenn dieser Akustikzustand uns noch einige Etappen erhalten bleiben wird. Aber mit genügend Bier kann man sich sicherlich auch einen Dialekt schöntrinken...
Woll bekomms!
nele und philipp - 1. Jun, 20:28
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