56. Etappe: Zecken, Bremsen und Gullys
Von Balduinstein nach Hennethal
Zunächst wurden wir überrascht, als auf dem Nachbarbalkon eine asiatische Schönheit den Sonnenaufgang an der Lahn mit einigen ästhetisch wertvollen Yoga- und Thai-Chi-Übungen begrüßte. Beim Frühstück dann die nächste positive Erstaunlichkeit: neben Brötchen, Eiern und Müsli wurden uns auch kulinarische Besonderheiten wie Lachs, Krabbencocktail und Rote Grütze kredenzt. Spontan passten wir unsere Eßgewohnheiten der neuen Angebotsstruktur an und erhöhten die Nachfrage bis an die Dehnbarkeitsgrenze unserer Mägen.
So ausgestattet mußten wir direkt zu Beginn dieser Etappe von Balduinstein nach Hennethal 300 Höhenmeter erklimmen. Vielleicht hätten wir uns beim Frühstück ein wenig zurückgehalten, wenn uns dies vorher klar gewesen wäre. Hinterher weiß man immer mehr...
Am frühen Nachmittag ging der Weg in einen Wiesenpfad über, an dessen Ende wir unsere Hosen und Waderln auf Zecken inspizierten. Bilanz: Nele 10, Philipp 6. Allerdings hatte sich noch keine festgebissen.
Wenige Kilometer weiter tauchte dann unsere erste Tourbremse auf, aber auch dieser konnten wir noch gerade rechtzeitig den Garaus machen. Wir mögen ja Tiere, aber ehrlich gesagt sind uns Rehe und Bergmolche deutlich sympatischer als Zecken und Bremsen.
In Michelbach machten wir Bekanntschaft mit dem riesigen Passavant-Werk. Hört sich an, als würden hier Automischlinge von VW und Audi produziert, tatsächlich werden aber nur Gullydeckel gefertigt, und die liegen dann überall auf Deutschlands Straßen herum und tragen am Rand den interessanten Werksnamen. Und obwohl Sonntag war, konnten wir den E1-Markierungen mitten durchs Werk problemlos folgen. Eine wirklich sehr unkomplizierte Werksführung.
Zunächst wurden wir überrascht, als auf dem Nachbarbalkon eine asiatische Schönheit den Sonnenaufgang an der Lahn mit einigen ästhetisch wertvollen Yoga- und Thai-Chi-Übungen begrüßte. Beim Frühstück dann die nächste positive Erstaunlichkeit: neben Brötchen, Eiern und Müsli wurden uns auch kulinarische Besonderheiten wie Lachs, Krabbencocktail und Rote Grütze kredenzt. Spontan passten wir unsere Eßgewohnheiten der neuen Angebotsstruktur an und erhöhten die Nachfrage bis an die Dehnbarkeitsgrenze unserer Mägen.
So ausgestattet mußten wir direkt zu Beginn dieser Etappe von Balduinstein nach Hennethal 300 Höhenmeter erklimmen. Vielleicht hätten wir uns beim Frühstück ein wenig zurückgehalten, wenn uns dies vorher klar gewesen wäre. Hinterher weiß man immer mehr...
Am frühen Nachmittag ging der Weg in einen Wiesenpfad über, an dessen Ende wir unsere Hosen und Waderln auf Zecken inspizierten. Bilanz: Nele 10, Philipp 6. Allerdings hatte sich noch keine festgebissen.
Wenige Kilometer weiter tauchte dann unsere erste Tourbremse auf, aber auch dieser konnten wir noch gerade rechtzeitig den Garaus machen. Wir mögen ja Tiere, aber ehrlich gesagt sind uns Rehe und Bergmolche deutlich sympatischer als Zecken und Bremsen.
In Michelbach machten wir Bekanntschaft mit dem riesigen Passavant-Werk. Hört sich an, als würden hier Automischlinge von VW und Audi produziert, tatsächlich werden aber nur Gullydeckel gefertigt, und die liegen dann überall auf Deutschlands Straßen herum und tragen am Rand den interessanten Werksnamen. Und obwohl Sonntag war, konnten wir den E1-Markierungen mitten durchs Werk problemlos folgen. Eine wirklich sehr unkomplizierte Werksführung.
nele und philipp - 14. Jun, 09:19
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