75. Etappe: Steckerl
Der E1 hält für den Fernwanderer auf seinem Teilstück von Hausach nach Schonach satte 1270 Höhenmeter bereit. Da kommt dem auf der Höhe der Zeit befindlichen Outdoorfreak schnell der Gedanke, diese Strapazen mittels moderner Nordic-Walking-Stöcke abzufedern. Da wir aber nicht willens sind, die Katze im sprichwörtlichen Sack zu kaufen, haben wir uns entschlossen, zunächst möglichst viele Meinungen zu sammeln.
Unser erstes Nordic-Walking-Fachgespräch hatten wir vor Monaten auf unserer vierten Etappe. Wir kamen mit einem kompletten Kurs ins Gespräch, und die von dieser neuen Fortbewegungsart begeisterte Kursleiterin hatte ihre Truppe motivationstechnisch voll im Griff. Auch uns wurde dringend empfohlen, die Stöcke einmal auszuprobieren.
Unsere nächste Info erhielten wir aus dem Buch "Du musst wandern" von Manuel Andrack, dem selbsternannten "Reinhold Messner der Deutschen Mittelgebirge". Dieser hatte die Steckerl ausprobiert und als trendsportartigen Schnickschnack abgetan. Eine Meinung, die für 90 Prozent aller Nordic Walker sicher zutreffend ist, da diese die Stöcke sowieso falsch einsetzen.
Heute trafen wir dann nach unserer ersten großen Steigung zwei kernige sportliche Burschen, welche die Stöcke zumindest im Gepäck mitführten. Sie erzählten, daß sie die Dinger hauptsächlich für lange Bergabpassagen benützten, da hierdurch die schnell beleidigten Knie geschont würden. Im übrigen könne das Wandertempo erhöht werden.
Nach all diesen Ansichten haben wir uns entschlossen, erst einmal normal weiterzugehen. Und wenn die Knie irgendwann zu zwicken anfangen, ist`s entweder zu spät, oder wir schaun mal...
Unser erstes Nordic-Walking-Fachgespräch hatten wir vor Monaten auf unserer vierten Etappe. Wir kamen mit einem kompletten Kurs ins Gespräch, und die von dieser neuen Fortbewegungsart begeisterte Kursleiterin hatte ihre Truppe motivationstechnisch voll im Griff. Auch uns wurde dringend empfohlen, die Stöcke einmal auszuprobieren.
Unsere nächste Info erhielten wir aus dem Buch "Du musst wandern" von Manuel Andrack, dem selbsternannten "Reinhold Messner der Deutschen Mittelgebirge". Dieser hatte die Steckerl ausprobiert und als trendsportartigen Schnickschnack abgetan. Eine Meinung, die für 90 Prozent aller Nordic Walker sicher zutreffend ist, da diese die Stöcke sowieso falsch einsetzen.
Heute trafen wir dann nach unserer ersten großen Steigung zwei kernige sportliche Burschen, welche die Stöcke zumindest im Gepäck mitführten. Sie erzählten, daß sie die Dinger hauptsächlich für lange Bergabpassagen benützten, da hierdurch die schnell beleidigten Knie geschont würden. Im übrigen könne das Wandertempo erhöht werden.
Nach all diesen Ansichten haben wir uns entschlossen, erst einmal normal weiterzugehen. Und wenn die Knie irgendwann zu zwicken anfangen, ist`s entweder zu spät, oder wir schaun mal...
nele und philipp - 6. Jul, 17:39
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