Donnerstag, 7. Juli 2005

76. Etappe: Uhren

Im Deutschen Uhrenmuseum zu Furtwangen gibt es die verschiedensten Zeitmesser zu bestaunen: Sonnenuhren, Sanduhren, mechanische Uhren, elektrische Uhren, Quarzuhren, Funkuhren sowie Atomuhren. Weiterhin sind Spezialitäten wie Kerzenuhren, Kuckucksuhren, Wecker und die sehr erfolgreichen Armbanduhren ausgestellt.

Höhepunkt allerdings ist die nach ihrem Erbauer benannte Hans-Lang-Uhr. Diese Uhr kann einfach alles, außer vielleicht abwaschen und `nen Knopf annähen. Sie besteht aus fünf Segmenten, ist 3 Meter breit und 1 Meter hoch, und sie zeigt unter anderem ein Tellurium, die Stellung unserer Nachbarplaneten Venus und Mars, die Ortszeit von Greenwich, die mitteleuropäische Zeit, die Wahre Ortszeit von Furtwangen, den Himmelsglobus, das Mondalter sowie den Gregorianischen und Weltkalender. Herr Lang hat für die Erstellung dieser Super-Uhr 8200 Arbeitsstunden investiert.

In dieser Zeit hätte er auch, wenn man unsere WDG (Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit, siehe auch Andrack, Manuel; Du musst wandern; 2005) von 4 km/h zugrunde legt, die Strecke Flensburg - Wien mehr als fünfmal hin- und zurück durchschreiten können. Bei unserer Wanderjahresgeschwindigkeit von 6000 km wären das über 5 Jahre.

Anscheinend muss man ganz schön schuften, um einen ordentlichen Platz im Deutschen Uhrenmuseum zu ergattern. Herr Lang jedenfalls hat sich diesen Platz redlich verdient!

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