78. Etappe: Japan
Japan ist das Land der aufgehenden Sonne, denn bis auf Australien und einige Atolle im Stillen Ozean geht dort die Sonne zuerst auf.
Als wir heute Morgen durchs noch reichlich verschlafene Touristendorf Titisee wanderten, konnten wir feststellen, daß die Sonne zwar noch hinter dicken Wolken steckte, die japanischen Besucher jedoch schon vollständig erschienen und auf der Suche nach den besten Fotomotiven waren. Ein künstlerisch veranlagter Japaner drappierte seine nicht wirklich glücklich lächelnde Ehefrau malerisch vor der Seekulisse und den theoretisch vorhandenen, jedoch aufgrund der Witterung unsichtbaren höchsten Erhebungen des Schwarzwaldes. Vier weitere Landsleute, ebenfalls mit der obligatorischen Fotoausrüstung vor der Brust ausgestattet, schlenderten lässig rauchend die Uferpromenade herunter und fragten sich wohl, wer die beiden bekloppten Europäer seien, die schon so früh aus den Federn gekrochen waren und nun mit Rucksack und Regenausrüstung eine Strecke erwanderten, welche man doch viel bequemer mit den parallel verkehrenden Zügen hätte bewältigen können.
Aber so ist das nun mal auf unserem Planeten: wir finden es hin und wieder seltsam, was die Japaner so treiben, und die Japaner finden es seltsam, was wir so veranstalten.
Ich finde das prima so, denn erstens hilft sowas gegen möglicherweise aufkommende Gesprächspausen, und zweitens kann man genau darüber einen netten Bericht schreiben.
Als wir heute Morgen durchs noch reichlich verschlafene Touristendorf Titisee wanderten, konnten wir feststellen, daß die Sonne zwar noch hinter dicken Wolken steckte, die japanischen Besucher jedoch schon vollständig erschienen und auf der Suche nach den besten Fotomotiven waren. Ein künstlerisch veranlagter Japaner drappierte seine nicht wirklich glücklich lächelnde Ehefrau malerisch vor der Seekulisse und den theoretisch vorhandenen, jedoch aufgrund der Witterung unsichtbaren höchsten Erhebungen des Schwarzwaldes. Vier weitere Landsleute, ebenfalls mit der obligatorischen Fotoausrüstung vor der Brust ausgestattet, schlenderten lässig rauchend die Uferpromenade herunter und fragten sich wohl, wer die beiden bekloppten Europäer seien, die schon so früh aus den Federn gekrochen waren und nun mit Rucksack und Regenausrüstung eine Strecke erwanderten, welche man doch viel bequemer mit den parallel verkehrenden Zügen hätte bewältigen können.
Aber so ist das nun mal auf unserem Planeten: wir finden es hin und wieder seltsam, was die Japaner so treiben, und die Japaner finden es seltsam, was wir so veranstalten.
Ich finde das prima so, denn erstens hilft sowas gegen möglicherweise aufkommende Gesprächspausen, und zweitens kann man genau darüber einen netten Bericht schreiben.
nele und philipp - 12. Jul, 13:58
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

Trackback URL:
http://birdieman.twoday.net/stories/831507/modTrackback