130. Etappe: Pyrenäen
Nun sind wir durch ganz Deutschland und halb Österreich gestiefelt, und trotzdem hatten wir heute lange Zeit den Eindruck, durch die Pyrenäen gewandert zu sein. Das Teilstück von der Loserhütte zur Pühringer Hütte erinnerte aufgrund seines hellen hochplateauartigen Felsens und seiner pinienverwandten Latschenvegetation an das spanisch-französische Grenzgebirge. Dies im Zusammenwirken mit schwülwarmem Wetter und überhaupt nicht vorhandener Besiedlung ließ einen an eine Wanderung in südeuropäischen Gefilden glauben.
Leider mußten wir auf die traditionelle Siesta verzichten, da die Strecke lang und sehr reliefbetont war. Unsere Zielhütte erreichten wir ziemlich geschlaucht nach immerhin gut zehn Kraxelstunden, doch der Kaiserschmarrn entschädigte für so einiges, sogar für die auf der Speisekarte fehlende Paella.
Warum der Alpengebirgszug, welchen wir momentan heimsuchen, "Totes Gebirge" heißt, blieb uns bisher allerdings verborgen. Gemsen und ähnliches Getier konnten wir in genügender Anzahl nachweisen. Vielleicht wissen wir ja Morgen mehr. Schaun mer mal...
Leider mußten wir auf die traditionelle Siesta verzichten, da die Strecke lang und sehr reliefbetont war. Unsere Zielhütte erreichten wir ziemlich geschlaucht nach immerhin gut zehn Kraxelstunden, doch der Kaiserschmarrn entschädigte für so einiges, sogar für die auf der Speisekarte fehlende Paella.
Warum der Alpengebirgszug, welchen wir momentan heimsuchen, "Totes Gebirge" heißt, blieb uns bisher allerdings verborgen. Gemsen und ähnliches Getier konnten wir in genügender Anzahl nachweisen. Vielleicht wissen wir ja Morgen mehr. Schaun mer mal...
nele und philipp - 5. Sep, 12:37
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