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    <title>Von Flensburg nach Wien (Rubrik:1) Schleswig-Holstein)</title>
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    <title>Von Flensburg nach Wien</title>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/685383/">
    <title>23. Etappe: Spaziergang</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Wo h&amp;ouml;rt ein Spaziergang auf und wo beginnt eine Wanderung?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine philosophische Frage von immenser Bedeutung. Denn schlie&amp;szlig;lich wird auf diesen Seiten von einer Wanderung von Flensburg nach Wien gesprochen. Und nicht von einem Spaziergang. Denn soviel k&amp;ouml;nnen wir nach mittlerweile &amp;uuml;ber 400 km konstatieren: ein Spaziergang ist das nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder unterscheiden sich Spaziergang und Wanderung durch das Mitf&amp;uuml;hren bzw. Nicht-Mitf&amp;uuml;hren eines Rucksacks, gef&amp;uuml;llt mit 15 Kg Klamotten, Lebensmitteln und Tralala?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, wir haben uns zu der Sichtweise durchgerungen, da&amp;szlig; Spazierg&amp;auml;nge und Wanderungen im Grunde auf derselben Basis stehen, n&amp;auml;mlich auf der stetigen Abfolge von Schritten, ausgef&amp;uuml;hrt in dauerhaftem Wechsel von rechtem und linkem Bein. Und insofern war das, was wir heute auf den lediglich 5 km zwischen Hamburg-Teufelsbr&amp;uuml;ck und Hamburg-Blankenese vollbracht haben, sowohl Spaziergang als auch Wanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;brigens ist dieses Teilst&amp;uuml;ck sehr reizvoll, da man direkt an der Elbe entlang lustwandelt und die gem&amp;uuml;tlichsten Hamburger Stadtteile, n&amp;auml;mlich &amp;Ouml;velg&amp;ouml;nne und Blankenese, kennenlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben diesen Trip auf alle F&amp;auml;lle sehr genossen, da er gen&amp;uuml;gend M&amp;ouml;glichkeiten zum Schlendern, Tr&amp;ouml;deln und Parkbank benutzen bietet, und das war genau das, was wir beinahe verlernt hatten.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-11T20:22:11Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/681557/">
    <title>22. Etappe: Gro&amp;szlig; und klein</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Hamburg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Teilst&amp;uuml;ck f&amp;uuml;hrte uns von Hamburgs Innenstadt durch &quot;Planten und Blomen&quot;, am Elbufer entlang bis nach Teufelsbr&amp;uuml;ck. Besonders interessant an der Wegf&amp;uuml;hrung und somit auch an Hamburg ist die h&amp;auml;ufig wechselnde Abfolge von gro&amp;szlig; und klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zun&amp;auml;chst ist da Planten und Blomen, was zwar eine gewisse l&amp;auml;ngliche Ausdehnung besitzt, jedoch durch seine Schmalheit und auch durch die recht sp&amp;auml;rlich anzutreffenden Besucher einen sehr gem&amp;uuml;tlichen und heimeligen Charakter erh&amp;auml;lt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Meter weiter &amp;uuml;berquert man eine riesige Durchgangsstra&amp;szlig;e und steht sodann vor einer gigantisch gro&amp;szlig;en Bismarckstatue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Wegstrecke erreicht man den Platz oberhalb der Landungsbr&amp;uuml;cken, der eine hervorragende Rundumsicht auf den Hamburger Hafen mit all seinen Docks, Kr&amp;auml;nen und Ozeanriesen erm&amp;ouml;glicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun steigt man wenige Meter herab und trifft auf den ehrw&amp;uuml;rdigen alten Elbtunnel, der nach heutigen Ma&amp;szlig;st&amp;auml;ben eine niedliche, jedoch sehr freundliche Karikatur des vierr&amp;ouml;hrigen neuen Elbtunnels darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Elbufer entlang sieht man linker Hand gro&amp;szlig;e moderne B&amp;uuml;rokomplexe, die nur wenig entfernt der rechts des Weges liegenden alten &amp;Ouml;velg&amp;ouml;nner H&amp;auml;user mit ihren kleinen Vorg&amp;auml;rten und blickdichten Hecken plaziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wandert man die gesamte Strecke und ist immer wieder fasziniert von den zahlreichen und stetig wechselnden Gegens&amp;auml;tzen, welche dieses Teilst&amp;uuml;ck so charmant erscheinen lassen.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-10T14:32:18Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/681545/">
    <title>21. Etappe: Viel los in Hamburg</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Hamburg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach drei anstrengenden Wochen haben wir Schleswig-Holstein nun hinter uns gelassen und starteten in Bergedorf ins Abenteuer &quot;Hamburg&quot;. Gerade an diesem Sonntag war hier so einiges an Programm geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hamburger Hafen feierte seinen Geburtstag (den wievielten konnten wir leider nicht eruieren), am Rothenbaum wurde Weltklassetennis gespielt, auf der Klein-Flottbeker Reitanlage fand das schwierigste Dressur- und Springderby der Welt statt, und der HSV erk&amp;auml;mpfte sich ein m&amp;uuml;hseliges 0:0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies bedeutete f&amp;uuml;r uns allerdings nur eines, n&amp;auml;mlich eine ruhige und gem&amp;uuml;tliche Hamburg-Wandertour, fast immer unter Ausschlu&amp;szlig; der &amp;Ouml;ffentlickeit, da die ja anderes zu tun hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz hinter Billstedt verfolgte uns f&amp;uuml;r kurze Zeit ein Mann mittleren Alters nebst Hundebegleitung. Er hatte uns recht bald anhand unserer Schuhe als Wandersleute identifiziert, und schon schmetterte er uns sein Lied hinterher: &quot;Das Wandern ist des M&amp;uuml;llers Lust ...&quot;, allerdings in einer textlich auf originelle Art abgewandelten Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ging es recht flott durch Hamburgs Osten, und schon nach 5 Wanderstunden hatten wir unser angestrebtes Tagesziel, n&amp;auml;mlich die Alster, erreicht. Ein kurzer Blick zum dunkel drohenden Himmel gen&amp;uuml;gte, und schon waren wir in den niederschlagssicheren Katakomben der U-Bahn verschwunden und machten uns auf den Weg zur Gro&amp;szlig;mutter.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-10T14:30:09Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/677789/">
    <title>20. Etappe: Schleswig-Holstein</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/677789/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Kuddew&amp;ouml;rde nach Hamburg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Unsere letzte Etappe in Schleswig-Holstein f&amp;uuml;hrte uns zun&amp;auml;chst durch den Sachsenwald. Dort wanderten wir einsam und in idyllischer Stille am Billeufer entlang. Wieder sahen wir den zu Beginn dieses Forstes angek&amp;uuml;ndigten Eisvogel nicht. Er ist und bleibt wohl ein Phantom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp&amp;auml;ter ging es durch mehrere kleine Ortschaften, und schon da fiel uns das vermehrte Auftauchen des Autokennzeichens &quot;HH&quot; auf. Und in Bergedorf wurde es endg&amp;uuml;ltig Gewi&amp;szlig;heit: Wir hatten unser erstes Bundesland hinter uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund m&amp;ouml;chten wir uns bei allen Schleswig-Holsteinern f&amp;uuml;r ihre Gastfreundschaft bedanken. Wir erlebten in den vergangenen drei Wochen sehr freundliche und fr&amp;ouml;hliche Menschen (Moin Moin), die ihre Wanderwege hervorragend markiert und gepflegt halten, die reichlich B&amp;auml;nke f&amp;uuml;r m&amp;uuml;de Wanderer aufgestellt haben, und die uns ein Wetter pr&amp;auml;sentierten, welches so gar nicht dem norddeutschen Klischee entsprach: an 18 von 20 Tagen hatten wir keinen Tropfen Regen, im Gegenteil, wir mu&amp;szlig;ten reichlichst auf unsere Sonnencreme zur&amp;uuml;ckgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren ist dieses n&amp;ouml;rdlichste Bundesland gesegnet mit einer sehenswerten Natur und Kultur: W&amp;auml;lder, Seen, die Ostsee, eine reichhaltige Tierwelt, in der sogar Schlangen keine Seltenheit sind, aber auch sehr malerische D&amp;ouml;rfer und St&amp;auml;dte, die alle einen Besuch wert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns in Schleswig-Holstein sehr wohl gef&amp;uuml;hlt und sagen &quot;Danke und Tsch&amp;uuml;&amp;szlig;&quot;!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-09T07:36:53Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/677784/">
    <title>19. Etappe: Gelb</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/677784/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von G&amp;uuml;ster nach Kuddew&amp;ouml;rde&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der erste Blick aus dem Fenster deutete auf wechselhaftes Wetter hin, da die zahlreich vorhandenen Wolken von kr&amp;auml;ftigem Westwind vorw&amp;auml;rts getrieben wurden. P&amp;uuml;nktlich um halb neun machten wir uns auf, um das heutige Teilst&amp;uuml;ck von G&amp;uuml;ster nach Kuddew&amp;ouml;rde (33 km) in Angriff zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Kilometern kamen wir mitten im Wald an einen beschrankten Bahn&amp;uuml;bergang, welcher an beiden Seiten mit gelben K&amp;auml;sten versehen war. Per Aushang wurden wir aufgefordert, einen dort angebrachten Knopf zu dr&amp;uuml;cken. Nele war so frei, und siehe da, die Schranke &amp;ouml;ffnete sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der &amp;Uuml;berquerung der Gleise riefen wir in den gegen&amp;uuml;berliegenden gelben Kasten ein freundliches &quot;Danke&quot;, woraufhin der Bahnbeamte am Ende der Leitung uns ein ebenso freundliches &quot;gerne und tsch&amp;uuml;&amp;szlig;&quot; erwiderte. So fr&amp;ouml;hlich und eifrig sind Bahnbedienstete!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ging es durch duftende Kiefernw&amp;auml;lder, und nach &amp;Uuml;berquerung der Autobahn Hamburg - Berlin wurde die in der Natur h&amp;auml;ufig anzutreffende Farbe Gr&amp;uuml;n durch ein eher seltenes, hier aber &amp;auml;u&amp;szlig;erst zahlreich vorhandenes Gelb erg&amp;auml;nzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesige leuchtende und wohlriechende Rapsfelder durchwanderten wir, die den Farbsensor der Digitalkamera forderten und einmal, aufgrund der einfallenden und reflektierenden Sonnenstrahlen, sogar &amp;uuml;berforderten. Neben dem Raps, der ja eher von hellem Gelb ist, standen ganze Kuhweiden im satten Gelb des bl&amp;uuml;henden L&amp;ouml;wenzahns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu guter Letzt sahen wir einen kleinen mir unbekannten Singvogel, der passend zu seiner Umgebung sein gelb-braunes Federkleid zur Schau stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer und anstrengender Wanderung erreichten wir unsere Herberge nebst Wirtshaus und lie&amp;szlig;en uns Schnitzel servieren. Beilage: goldgelbe Pommes; Getr&amp;auml;nk: goldgelber Gerstensaft.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-09T07:34:48Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/673479/">
    <title>18. Etappe: Vatertag</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/673479/</link>
    <description>Von M&amp;ouml;lln nach G&amp;uuml;ster&lt;br /&gt;
Wir schreiben den 5.5.2005, es ist Donnerstag, der Himmel bayrisch-wei&amp;szlig;blau, und alles ist unterwegs, auch auf &quot;unserem&quot; E1-Wanderweg, denn es ist Christi Himmelfahrt, mittlerweile besser bekannt als &quot;Vatertag&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was machen V&amp;auml;ter an diesem Tag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Nele und ich, wir wissen es jetzt verdammt genau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld des Vatertages verabreden sich M&amp;auml;nner diversen Alters zum hochheiligen und kulturf&amp;ouml;rdernden Bollerwagenkauf nebst F&amp;uuml;llung desselbigen mit isotonischem Fitnessgerstensaft sowie vitaminreichem Obstkonzentratdestillats. Nach vollzogener Erstverabredung wird die eigentliche Zusammenkunft auf 11 Uhr am Vatertag festgelegt. Die Regeln: alle zu Fu&amp;szlig;, und kein Weibsvolk!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann endlich dieser ersehnte Zeitpunkt gekommen ist und die Gassen und Waldwege im Schall quietschender Bollerwagen und gr&amp;ouml;lender M&amp;auml;nnerstimmen widerhallen, ja dann ist die Seele eines Vaters endlich wieder im Gleichgewicht, und alles wird gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gegen Ende eines anstrengenden Vatertages verabschiedet man sich mit einer groben Festlegung zur Neubef&amp;uuml;llung des geliebten Getr&amp;auml;nkegef&amp;auml;hrts f&amp;uuml;rs n&amp;auml;chste Jahr. Vorreude ist halt die sch&amp;ouml;nste Freude.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-06T10:25:30Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/673467/">
    <title>17. Etappe: Wanderkollegen</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/673467/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Ratzeburg nach M&amp;ouml;lln&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
So langsam scheint die Fernwandersaison zu beginnen. Schon morgens beim Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck in der jugendfreien Jugendherberge Ratzeburg lernten wir ein Ehepaar aus Frankfurt kennen, welches den E1 vor 25 Jahren in s&amp;uuml;dlicher Richtung und dieses Jahr in n&amp;ouml;rdlicher Richtung ging. Wichtigstes Thema: wo kann man in den jeweiligen Etappenzielorten gut &amp;uuml;bernachten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erhielten einige Telefonnummern und Adressen von g&amp;uuml;nstigen Privatunterk&amp;uuml;nften, und das freundliche Ehepaar erhielt unsere Homepageadresse. Wir w&amp;uuml;nschten einander viel Gl&amp;uuml;ck bei unseren jeweiligen Vorhaben (die Zwei wollen noch bis nach D&amp;auml;nemark und Schweden!!!), und weiter gings in Richtung M&amp;ouml;lln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Metern trafen wir auf zwei weitere E1-Wanderer, die wir am Vortag schon kurz kennengelernt hatten und dieselbe Richtung wie wir gingen. Wir stellten fest, da&amp;szlig; wir heute die gleiche Wegstrecke hatten, und ca. bei Halbzeit der Tagestour trafen wir uns erneut, als Nele und ich unser zweites Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant und eigenartig sind die dabei entstehenden Gespr&amp;auml;che, die ein wenig an eine Partie Fernschach erinnern: Man bespricht kurz ein Thema, und verabschiedet sich mit einem freundlichen &quot;bis sp&amp;auml;ter&quot;, um dann das angefangene Gespr&amp;auml;ch fortzuf&amp;uuml;hren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 14 Uhr erreichten wir M&amp;ouml;lln, was ich mir viel flacher vorgestellt hatte als es tats&amp;auml;chlich war. Leider lag die Jugendherberge etwas au&amp;szlig;erhalb, aber als wir so gegen kurz vor drei unser Zimmer bezogen hatten, konnte ich endlich mal wieder den unerme&amp;szlig;lichen Luxus eines Mittagsschlafes genie&amp;szlig;en.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-06T10:22:02Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/669457/">
    <title>16. Etappe: Papstmania</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/669457/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von L&amp;uuml;beck nach Ratzeburg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat denn nun bitte der Papst mit unserer E1-Wanderung zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zun&amp;auml;chst mal gar nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind wir 16 Tage unterwegs und haben uns von den sonst allgegenw&amp;auml;rtigen Medien entfernt gehalten. Keine Zeitung, kein Radio, und Fernsehen auch nur kleckerweise, da auf unseren Zimmern entweder gar keine Flimmerkiste vorhanden war, und wenn doch, dann waren wir viel zu ersch&amp;ouml;pft, um wirklich mitzukriegen, was auf der Welt passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verdeutlichung: als wir losgingen, war der neue Papst noch nicht gew&amp;auml;hlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war es selbst f&amp;uuml;r uns unm&amp;ouml;glich, der in Deutschland ausgebrochenen Papstmania zu entfliehen. Zun&amp;auml;chst bekamen wir am Wahltag eine SMS von einer Freundin, welche mir bis dahin nicht gerade durch klerikales Verhalten aufgefallen war. Inhalt: Es gibt einen neuen Papst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends dann im ntv-Ticker die frohe Kunde, da&amp;szlig; der neue Papst Herr Ratzinger aus Bayern sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag, beim Kauf von Geb&amp;auml;ck, die &amp;uuml;bergro&amp;szlig;e Bildzeitungsschlagzeile &quot;Wir sind Papst&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage sp&amp;auml;ter erfahre ich durch meine Schwester, da&amp;szlig; der ehemalige VW-Golf von Herrn Ratzinger bei ebay f&amp;uuml;r 62000 EUR gehandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu guter Letzt soll jetzt noch ein Lied mit dem Titel &quot;Wir sind Papst&quot; die Hitparaden st&amp;uuml;rmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei soviel Papsthysterie machte ich mir gewisse Sorgen ob der Namensgebung unseres Zielortes. Aber, wie ich soeben feststellen konnte, hat die Stadt Ratzeburg ihre Ortsschilder noch immer nicht in &quot;Ratzingerburg&quot; umgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier zitiere ich nun gerne Herrn Wowereit, der in anderem Zusammenhang einmal sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und das ist gut so!&quot;</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-04T09:02:44Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/669447/">
    <title>15. Etappe: L&amp;uuml;beck liegt am &amp;Auml;quator</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/669447/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Kreuzkamp nach L&amp;uuml;beck&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auf der heutigen Etappe sollten wir laut Plan das L&amp;uuml;becker Stadtgebiet nicht verlassen. Unsere Erwartungshaltung lag also irgendwo zwischen &quot;gem&amp;auml;&amp;szlig;igtem Klima&quot; und &quot;einheimischer Flora und Fauna&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam aber, wie sollte es anders sein, ganz anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Viertel vor Neun verlie&amp;szlig;en wir unser wohnliches Motelquartier, welches wir ausnahmsweise auch ohne Auto benutzen durften. Schon nach wenigen Augenblicken entledigten wir uns unserer Jacken wegen der schw&amp;uuml;lwarmen Witterung. Der Weg f&amp;uuml;hrte uns durch urwaldartige Sumpfgegenden. Die Hitze stand, es r&amp;uuml;hrte sich kein L&amp;uuml;ftchen, und Schwei&amp;szlig; tropfte aus unseren Poren. Schmetterlingsmassen tanzten um uns herum, und irgendwann schreckte Nele hoch, da sie eine Schlange gesehen zu haben glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mu&amp;szlig; sich das mal vorstellen: keine 5 km Luftlinie entfernt wird in der L&amp;uuml;becker Innenstadt gerade Marzipan bei Niederegger verspeist, und Nele warnt einen vor einer Schlange!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungl&amp;auml;ubig eilte ich herbei, und tats&amp;auml;chlich ringelte sich da angek&amp;uuml;ndigtes Reptil. Wir bestaunten es ein wenig, und bald gingen wir ein paar Meter weiter, um unsere Zip-off-Hosen auf einer nahegelegenen Bank zu k&amp;uuml;rzen. Und wie ich da so sitze und hin und her zippe, sehe ich aus den Augenwinkeln, wie im ca. 3 m entfernten Teich eine v-f&amp;ouml;rmige Wellenspur an mir vorbeizieht: eine muntere Wasserschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war nun endlich der Beweis erbracht: L&amp;uuml;beck liegt eben doch n&amp;auml;her am &amp;Auml;quator, als man gemeinhin wahrhaben will.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-04T08:58:52Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/665410/">
    <title>14. Etappe: Kurze Pause</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Von Bad Schwartau nach Kreuzkamp am Hemmelsdorfer See&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gegen halb zehn verlassen wir unsere Herberge und gehen langsam und gem&amp;uuml;tlich durch den naturbelassenen Auenwald der Schwartau. Das Wetter ist schw&amp;uuml;lwarm, da es n&amp;auml;chtens geregnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neles Beinmuskulatur will noch nicht so recht, und bei mir kr&amp;auml;nkelts ein wenig im Hals. Dennoch f&amp;uuml;hlen wir uns aktiv und sportlich, da die meisten unserer Mitmenschen wohl noch verkatert vom Tanz in den Mai in ihren Betten liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wandern, wenig miteinander sprechend, mit gebeugtem Kopf vor uns hin, erholen uns kurz auf einer Ruhebank, telefonieren ein wenig, und zockeln dann gem&amp;auml;chlich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 13 Uhr erreichen wir den kleinen Ort Kreuzkamp und entdecken dort ein zun&amp;auml;chst harmlos aussehendes Wirtshaus. Wir treten ein, und werden von der dort anwesenden Menschenansammlung beinahe erschlagen. Der Kellner teilt uns mit, da&amp;szlig; es sich hierbei um lediglich 5 schwedische Reisebusse handele, die nur zum Mittagessen k&amp;auml;men, und das w&amp;auml;re noch gar nichts, &amp;uuml;bern&amp;auml;chsten Sonntag k&amp;auml;men 7 Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So langsam kehrt jedoch Ruhe im Lokal ein, die Schwedinnen gehen alle gleichzeitig nochmal eben aufs Kl&amp;ouml;chen, so da&amp;szlig; die Toilettenwarteschlange bis in den E&amp;szlig;saal hinausreicht, und schon sind alle 5 Busse von dannen.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-02T12:59:10Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/665404/">
    <title>13. Etappe: Der falsche Weg</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/665404/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Wintershagen nach Bad Schwartau&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gutgelaunt und frisch gest&amp;auml;rkt von einem reichhaltigen Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck verlassen wir unsere Pension mit der Ank&amp;uuml;ndigung der Inhaberin, da&amp;szlig; einem diesigen Morgen an der See meist ein sonniger Tag folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach wenigen hundert Metern - wir sind wohl noch etwas vertr&amp;auml;umt - verlaufen wir uns zum ersten Mal auf unserer Wanderung. Nach f&amp;uuml;nfhundert Metern bemerken wir unseren Irrtum und gehen zur&amp;uuml;ck bis zur letzten Wegmarkierung, und diesmal finden wir den richtigen Abzweig, ein etwas vergilbtes, altersschwaches X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht durch einige kleine Ortschaften, allerdings meist auf asphaltierten Strassen oder zu breiten Waldwegen. Immer, wenn ein besonders h&amp;uuml;bscher und schmaler Waldpfad zum Abbiegen auffordert, werden wir von unserer E1-Markierung zurechtgewiesen. Vielleicht geht der f&amp;uuml;r die Routenf&amp;uuml;hrung zust&amp;auml;ndige regionale Wanderverein davon aus, da&amp;szlig; auf Fernwanderwegen immer nur Horden von 50 bis 100 Personen unterwegs sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Reiter k&amp;ouml;nnen hier nicht tun was sie wollen. An jedem interessanten Wegst&amp;uuml;ck prangt ein durchgestrichenes Hufeisen: Reiten verboten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen z&amp;uuml;gig voran, und erreichen nach 9 trockenen Wanderstunden und 30 zur&amp;uuml;ckgelegten Kilometern unseren Zielort Bad Schwartau, wo bereits die Vorbereitungen zum Tanz in den Mai in vollem Gange sind, wie wir am wohligen Grillw&amp;uuml;rstchengeruch erkennen k&amp;ouml;nnen.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-02T12:57:31Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/662258/">
    <title>12. Etappe: Ein seltsamer Ort</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/662258/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Sch&amp;ouml;nwalde am Bungsberg nach Wintershagen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich gab es objektiv betrachtet keinen Grund zum F&amp;uuml;rchten: Die Etappe sollte laut Wanderf&amp;uuml;hrer nur 20 km lang sein und meistens flach bzw. bergab verlaufen. Auch der Wetterbericht lie&amp;szlig; nichts Schlimmes erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch breitete sich im Vorfeld dieses Teilst&amp;uuml;cks, welches uns von Sch&amp;ouml;nwalde ins holsteinische Neustadt f&amp;uuml;hren sollte, ein mulmiges Gef&amp;uuml;hl in mir aus. Seit meiner Jugend kann ich Neustadt nicht leiden, denn damals genoss ich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig tolle Strandferien im Kreise von Gro&amp;szlig;eltern, Eltern und Geschwistern im benachbarten Sierksdorf. Und immer, wenn schlechtes Wetter war und ein Strandtag somit nicht m&amp;ouml;glich, wurde ein Ausflug nach Neustadt unternommen. In meinem Unterbewu&amp;szlig;tsein gilt seither die mathematische Gleichung: Regen + K&amp;auml;lte = Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kamen also problemlos und ohne Schmerzen etc. von Sch&amp;ouml;nwalde bis nach Neustadt, um uns dort ein Quartier f&amp;uuml;r die Nacht zu suchen. Problem 1: Die Zimmervermittlung, neudeutsch Tourist Info genannt, war nicht ausgeschildert. Dennoch haben wir sie gefunden, doch an der T&amp;uuml;r hing die Nachricht (Problem 2): heute wegen Fortbildung geschlossen. Na prima. Schlauerweise hatte jedoch jemand eine Adressliste der ortsans&amp;auml;ssigen Hoteleriebetriebe ins Fenster geklebt. Beim Abtelefonieren dieser Hotels entdeckten wir dann Problem 3: auf die Frage nach einem g&amp;uuml;nstigen Doppelzimmer erhielten wir zun&amp;auml;chst vorwurfsvoll-ungl&amp;auml;ubiges Kichern der jeweiligen Rezeptionsdamen und alsdann einen Abzockerpreis erster G&amp;uuml;te genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So langsam sp&amp;uuml;rten wir, da&amp;szlig; Neustadt uns nicht haben wollte, und so zogen wir weiter auf unserem Europ&amp;auml;ischen Fernwanderweg. Nur wenige Kilometer weiter, wir hatten soeben die Stadtgrenzen von Neustadt verlassen, kehrte unser Gl&amp;uuml;ck in Form einer netten Pension und einer sehr freundlichen und hilfsbereiten Vermieterin zu uns zur&amp;uuml;ck. Auf unsere Frage, ob Neustadt wirklich ein so seltsamer Ort sei, erhielten wir keinen Widerspruch...</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-30T10:24:18Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/662252/">
    <title>11. Etappe: Der erste Gipfel</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/662252/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Eutin nach Sch&amp;ouml;nwalde am Bungsberg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Noch fast mitten in der Nacht, also so gegen 9 Uhr, brachen wir nach einem lauten und in Gegenwart von 75 pubertierenden Sch&amp;uuml;lern eingenommenen Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cks von unserem Basislager in der Jugendherberge Eutin auf. Heute stand die Besteigung des Bungsberges, d.h. des h&amp;ouml;chsten Gipfels Schleswig-Holsteins, &amp;uuml;ber die schwierige und im April selten begangene S&amp;uuml;d-Ost-Route an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zun&amp;auml;chst ging es noch unterhalb der Baumgrenze durch den Eutiner Forst z&amp;uuml;gig voran. Ein ca. 5 km langer stetiger Anstieg brachte uns bis zum Mittag zu unserem auf 123 m gelegenen Expeditionslager 1, von welchem man schon den Gipfel vor sich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach knapp bemessener Mittagsrast ging es nun auf das letzte Teilst&amp;uuml;ck. Weitere 2 Stunden sp&amp;auml;ter standen wir von Wadenkr&amp;auml;mpfen gesch&amp;uuml;ttelt, jedoch ohne Sauerstoffger&amp;auml;t, gl&amp;uuml;cklich und staunend auf unserem ersten Gipfel (168m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gipfelkreuz war leider nicht vorhanden, daf&amp;uuml;r aber ein durchaus originelles und sehr gepflegtes Gipfelblumenbeet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstieg in unser Nachtlager Sch&amp;ouml;nwalde verlief ohne wesentliche Schwierigkeiten, soda&amp;szlig; diese Expedition gegen 18 Uhr ein gl&amp;uuml;ckliches Ende fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugspitze kann kommen!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-30T10:21:57Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/657105/">
    <title>10. Etappe: Der Geist von Malente</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/657105/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Pl&amp;ouml;n nach Eutin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der heutige Tag f&amp;uuml;hrte uns von Pl&amp;ouml;n &amp;uuml;ber Malente nach Eutin, eine Etappe, auf die ich mich als Fu&amp;szlig;ballinteressierter besonders freute. Schon vor 25 Jahren bereiteten sich die Kicker der Deutschen Fu&amp;szlig;ballnationalmannschaft, damals noch unter Jupp Derwall, auf die gro&amp;szlig;en Turniere, sprich Europa- und Weltmeisterschaften, vor. Damals wurde der mittlerweile legend&amp;auml;re &quot;Geist von Malente&quot; geboren, welcher direkt zum Europameistertitel f&amp;uuml;hrte. Auch die Erfolge 1990 unter Franz Beckenbauer sowie 1996 unter Berti Vogts konnten nur aufgrund des besagten Geistes errungen werden. Und insofern galt es, diesem Phantom nachzusp&amp;uuml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, wir sp&amp;uuml;rten ihn, er erschien uns f&amp;ouml;rmlich, und zwar in Form einer dichten, dicken und nicht enden wollenden Regenwolke, die uns den kompletten Tag mit k&amp;uuml;hlem Na&amp;szlig; versorgte. Dies mu&amp;szlig;te einfach ein Zeichen des Geistes sein, waren doch die ersten 9 Tage der Wanderung 100 % trocken gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde so usselig, da&amp;szlig; Nele w&amp;auml;hrend der mitt&amp;auml;glichen Erholungs- und Essenspause im Regen- und Windschatten des Malenter Kloh&amp;auml;uschens den dort angebrachten Handtrockner zum wiederholten Aufw&amp;auml;rmen mi&amp;szlig;brauchte (so ca. 5 - 10 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch haben wir irgendwann Eutin erreicht und somit laut Wanderf&amp;uuml;hrer bereits 200 km hinter uns gebracht.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>1) Schleswig-Holstein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-28T09:42:53Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/653814/">
    <title>9. Etappe: Die Schlange</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/653814/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Preetz nach Pl&amp;ouml;n&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Endlich sind wir in den Alpen angekommen. Wir sahen heute Bergseen, Bergpfade sowie Berggipfel. Alles zu sehen in der Schweiz, der Holsteinischen, zwischen Preetz und Pl&amp;ouml;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gabs da noch die Schrecksekunde am Wielener See, als eine ca. 70 cm lange schwarze Schlange nur wenige Zentimeter vor meinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en vom Wanderpfad huschte und sich sehr eilig ins sch&amp;uuml;tzende Nass verzog. Wir waren beide wohl gleicherma&amp;szlig;en voreinander erschreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sch&amp;ouml;nen Ort Wittmoldt hielten wir Mittagsrast auf einer Privatbank. Vielen Dank dem Erbauer, dessen Mutter uns bei der Brotzeit begr&amp;uuml;sste und meinte, letztes Jahr w&amp;auml;re hier jemand durchgezogen, der Rom als sein Wanderziel nannte. Wien war also mal was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r den Trammer See k&amp;uuml;ndigten uns verschiedene Hinweisschilder ein br&amp;uuml;tendes Seeadlerpaar an. Aber &amp;auml;hnlich wie am Vortag die Eisv&amp;ouml;gel lie&amp;szlig;en sich auch die Adler nicht blicken, was schade war. Und das in der Schweiz!</description>
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    <dc:date>2005-04-26T21:03:37Z</dc:date>
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