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    <title>Von Flensburg nach Wien (Rubrik:3) Nordrhein-Westfalen)</title>
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    <title>Von Flensburg nach Wien</title>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/743293/">
    <title>48. Etappe: Fridolin</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Von Netphen-Lahnhof nach Siegen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Fridolin hei&amp;szlig;t der Hund von Bine, Dorli und Nele, und auf dem heutigen Teilst&amp;uuml;ck vom Lahnhof nach Siegen war er mitsamt seiner drei Frauchen dabei. Wie hat er wohl den heutigen Tag empfunden? Vielleicht ja so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Liebes Tagebuch, heute war ein anstrengender und aufregender Tag. Schon um 6 Uhr wurde ich geweckt und sehr bald in unser Auto gezerrt. Nach 2 Stunden durfte ich wieder raus, mu&amp;szlig;te aber dann in ein anderes, gelbes Auto mit so einem komischen Leuchtschild drauf. Der Fahrer war wohl betrunken, jedenfalls ist er dauernd Kurven gefahren und mir wurde &amp;uuml;bel. Nach einer halben Stunde war die Fahrt zum Gl&amp;uuml;ck zu Ende, und nach sieben Wochen konnte ich meine Drittelchefin Nele endlich wieder anspringen. Mann, hat die sich gefreut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf sind wir alle losmarschiert zu einem kleinen T&amp;uuml;mpel mit ganz ganz sauberem Wasser, das alle Lahnquelle nannten. Komisches Wort f&amp;uuml;r Wasser. Naja, auf alle F&amp;auml;lle wars lecker und prima erfrischend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wanderung war sehr lange und anstrengend, vor allem weil man als Hund ja immer die doppelte Strecke rennen muss. Schlie&amp;szlig;lich tr&amp;auml;gt man ja Verantwortung und muss s&amp;auml;mtliche Wegst&amp;uuml;cke, auf denen die Frauchen zu wandern gedenken, erst einmal vorabinspizieren. Und so mu&amp;szlig;te ich statt der 19 km mindestens 38 km absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin mal gespannt auf den Muskelkater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Marsch habe ich dann zur Belohnung ein gro&amp;szlig;en Napf mit Wasser bekommen. Das Lahnwasser war aber leckerer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und abends beim Chinesen war ich so m&amp;uuml;de, da&amp;szlig; ich sofort eingeschlafen bin und von den ganzen aufregenden Ger&amp;uuml;chen dieses sch&amp;ouml;nen Wandertages getr&amp;auml;umt habe. Und im Traum hab ich den Hasen sogar erwischt!&quot;</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-06T10:24:14Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/743287/">
    <title>47. Etappe: Tausend</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/743287/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Bad Laasphe nach Netphen-Lahnhof&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gestern kamen wir an einer Wiese vorbei, auf der K&amp;uuml;he mit Kuhglocken uns zujubelten. Heute w&amp;auml;re dies deutlich passender gewesen, da wir nun stolze 1000 Kilometer auf unserer Wanderung von Flensburg nach Wien vorweisen k&amp;ouml;nnen. Kurz vor Ende der heutigen Etappe auf dem im Rothaargebirge direkt neben der Lahnquelle gelegenen Lahnhof konnten wir uns zu den ersten &quot;Tausend&quot; gratulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nele meinte, es sei doch seltsam, da&amp;szlig; man sowohl beim ersten, als auch beim 1000ten Kilometer keine Schmerzen hat. Gut da&amp;szlig; wir hier nicht allzu ausf&amp;uuml;hrlich &amp;uuml;ber die dazwischen liegenden Strecken reden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben unseren Zwischenerfolg heute Abend mit einem kleinen Piccol&amp;ouml;chen gefeiert und k&amp;ouml;nnen nun aus eigener Erfahrung best&amp;auml;tigen, was andere E1-Wanderer, die sich hier im Lahnhof reichlich ins G&amp;auml;stebuch eingetragen haben, behaupten: Der E1 ist ein toller Wanderweg, und man kann jedem nur empfehlen, ihn irgendwann einmal zu bewandern. Wer Deutschland kennenlernen m&amp;ouml;chte, ist hier genau richtig!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-06T10:22:27Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/743279/">
    <title>46. Etappe: Frischlinge</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Von Bad Berleburg nach Bad Laasphe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vom ersten Tag der Wanderung an stand auf unserer ToDo-Liste der Punkt &quot;Tierbeobachtung&quot; ganz oben. Und einiges an Tieren hat sich mitunter blicken lassen: Rehe, Hasen, Eichh&amp;ouml;rnchen, Ringelnattern, Blindschleichen, Schmetterlinge, Bergmolche und viele mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft kam jedoch die Frage auf: Wann sehen wir die ersten Wildschweine? Denn auf den bisher 45 Etappen bis Bad Berleburg hielten sich die Schwarzkittel dezent versteckt. Wir schauten uns die Augen blutig, doch die Schweine blieben unsichtbar. Es wurde geradezu ein &quot;running gag&quot; den Wandertag mit einem hoffnungsfrohen &quot;Und heute sehen wir bestimmt Wildschweine&quot; zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, und was soll man sagen: die Hoffnung stirbt zuletzt! Heute sahen wir unsere ersten Wildschweine, und zwar zwei kleine hutzelige Frischlinge, die auf einer kleinen Waldlichtung am Wegesrand nach Essbarem fahndeten. Sie waren so konzentriert, da&amp;szlig; sie uns trotz der lediglich 30 Meter Abstand nicht wahrnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 15 Minuten spannender Beobachtung gingen wir weiter und lie&amp;szlig;en den beiden Rackern ihr Territorium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr&amp;ouml;hlich &amp;uuml;ber unser gehabtes &quot;Schwein&quot; erreichten wir das sch&amp;ouml;ne Kurst&amp;auml;dtchen Bad Laasphe, in welchem das besonders leckere Bosch-Pils gebraut wird, welches wir abends zusammen mit Familie Allm&amp;uuml;ller reichlichst verk&amp;ouml;stigten. Import ins Rheinland nicht ausgeschlossen!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-06T10:20:41Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/734308/">
    <title>45. Etappe: Graffiti und Bergmolche</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Von Oberkirchen nach Bad Berleburg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Heute wanderten wir von Oberkirchen nach Bad Berleburg unter anderem auf dem &quot;Weg der Sinne&quot;. Hier kann man Kunstwerke zwischen B&amp;auml;umen und W&amp;auml;ldern direkt am Wegesrand bestaunen. Meistens wird man hierbei von wunderbar geschwungenen &quot;Waldsofas&quot; unterst&amp;uuml;tzt, welche einem eine gem&amp;uuml;tliche K&amp;ouml;rperhaltung zum bequemen Sinnieren &amp;uuml;ber den Sinn des jeweiligen Kunstwerks erm&amp;ouml;glichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Kunstbauwerk ist noch nicht ganz fertiggestellt. Es handelt sich - soviel ist schon jetzt erkennbar - um ein Haus, aus welchem drei ausgewachsene Fichten herausragen. Diesen drei Fichten wurde hierzu eine L&amp;uuml;cke im Dach gelassen, zur freien Entfaltung sozusagen. Das ganze Haus ist momentan noch komplett wei&amp;szlig;. Es schreit sozusagen nach Farbe, nach viel Farbe, nach bunter Farbe. Anscheinend ist in den letzten Wochen kein wandernder Graffiti-K&amp;uuml;nstler den &quot;Weg der Sinne&quot; gegangen - er h&amp;auml;tte sicherlich seine Freude an dieser makellos wei&amp;szlig;en Arbeitsfl&amp;auml;che gehabt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kunst konnten wir auch das ein oder andere Kleinod der Natur genie&amp;szlig;en. Besonders angetan waren wir von einem kleinen Gew&amp;auml;sser, welches vor einigen Jahren durch ein Holzr&amp;uuml;ckfahrzeug bzw. Trecker und dessen dicke Reifenspuren modelliert wurde. Diese Fahrzeugspur hatte sich mittlerweile zu einem bl&amp;uuml;henden Kleinbiotop entwickelt. In ihm schwammen an die 50 Bergmolche, die sich im Licht der w&amp;auml;rmenden Sonne sichtlich wohlf&amp;uuml;hlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich wird hier in den kommenden Jahren kein Holz ger&amp;uuml;ckt!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-01T18:30:11Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/734304/">
    <title>44. Etappe: Woll</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/734304/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Winterberg-Silbach nach Oberkirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Nordh&amp;auml;lfte Deutschlands liegt nun hinter uns. Zumindest gibt es zwei ziemlich eindeutige Anzeichen, die diese Annahme best&amp;auml;tigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zun&amp;auml;chst einmal ist da der Kahle Asten, der ber&amp;uuml;hmteste Berg des Sauerlandes und somit auch der h&amp;ouml;chste Berg Hollands. Denn was dem Allemannen sein Mallorca, das ist dem Niederl&amp;auml;nder sein Hochsauerland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wir uns s&amp;uuml;dlich dieses imposanten Berges befinden, werden wir uns wohl in S&amp;uuml;ddeutschland befinden, woll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, der aufmerksame Leser wird es sofort erkannt haben, dieses todsichere Zeichen f&amp;uuml;r das Betreten des Siegerlandes, welches ja ganz klar zu S&amp;uuml;ddeutschland geh&amp;ouml;rt, n&amp;auml;mlich den kleinen aber gewaltigen Wortfetzen &quot;Woll&quot;, welchen der Siegerl&amp;auml;nder ans Ende eines beinahe jeden Satzes h&amp;auml;ngt. Der Zweck dieses Appendix ist nicht wirklich bekannt, irgendwie &amp;auml;hnlich wie beim Blinddarm, denn wof&amp;uuml;r der gut ist, wei&amp;szlig; ich auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Abend hatten wir beim Belauschen der Ureinwohner die M&amp;ouml;glichkeit, uns vom Zauber dieses &quot;Wolls&quot; fangen und vereinnahmen zu lassen. Bei Nele scheint es auch schon gewirkt zu haben: ihre Finger krampften sich beim Gebrauch des Wortes mit den vier Buchstaben heftigst zusammen, was zur Folge hatte, da&amp;szlig; unser Abendessen recht lange dauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir werden es wohl &amp;uuml;berleben, auch wenn dieser Akustikzustand uns noch einige Etappen erhalten bleiben wird. Aber mit gen&amp;uuml;gend Bier kann man sich sicherlich auch einen Dialekt sch&amp;ouml;ntrinken...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woll bekomms!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-01T18:28:02Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/729715/">
    <title>43. Etappe: In den Wolken</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/729715/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Rattlar nach Winterberg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Drei Tage mit Temperaturen &amp;uuml;ber 30 Grad, und dann nach n&amp;auml;chtlichem Berggewitter ein Wandertag bei 6 bis 11 Grad - momentan ist das richtiger Extremsport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gestern war das Tragen eines Pullover nahezu unvorstellbar, doch heute wurde es schneller wahr als uns lieb sein konnte. Lange Hosen und Fleecejacke leisteten bei unserer Wanderung &quot;in den Wolken&quot; ganze Arbeit. Gerne w&amp;auml;ren wir auf Reinhard Meys Spuren &quot;&amp;uuml;ber den Wolken&quot; gewandert, aber daf&amp;uuml;r waren die Berge rund um Willingen mit ihren rund 700 Metern doch noch zu niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein kompletter Tag im Nebel hat aber auch seine Vorteile: der Sonnenbrand, der sich in den vergangenen Tagen trotz reichlichen Eincremens nicht vermeiden lie&amp;szlig;, konnte weitgehend kuriert werden. Des weiteren ist man fast allein im Wald und erwartet gespannt das jederzeit m&amp;ouml;gliche Auftauchen von Wildtieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und solange es nicht regnet, ist ein Wanderer fast immer zufrieden!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-31T07:51:58Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/729708/">
    <title>42. Etappe: Halbzeit</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Von Obermarsberg nach Rattlar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nun sind wir in sechs Wochen 42 Etappen gewandert, und waren &amp;uuml;berrascht festzustellen, da&amp;szlig; wir die H&amp;auml;lfte unserer E1-Strecke bis Konstanz schon hinter uns haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt haben wir 907 km per pedes hinter uns gebracht, und allen Unkenrufen zum Trotz sind unsere F&amp;uuml;&amp;szlig;e noch nicht verfault. Kann aber noch kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halbzeit haben wir im bemerkenswert sch&amp;ouml;nen Rattlar, unserem bisher h&amp;ouml;chsten Etappenziel mit knapp 600 m &amp;uuml;. NN, gefeiert. Rattlar liegt &amp;uuml;brigens im sogenannten Upland, dem Dach des hessischen Sauerlandes, kurz vor Willingen. N&amp;auml;chste Woche findet hier auf dem Uplandsteig, den wir heute zum Teil kennenlernen durften, ein Marathon statt. Tolle Aussicht und ein paar ordentliche Steigungen werden garantiert! Vielleicht hat ja der ein oder andere Leser dieser Zeilen jetzt ein leichtes Jucken im Fu&amp;szlig;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden jedoch nicht zum jetzigen Zeitpunkt ins Marathonlager wechseln, denn schlie&amp;szlig;lich wartet auf uns noch die zweite H&amp;auml;lfte auf dem Weg zum Bodensee, und noch der nette kleine Abstecher nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaun mer mal!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-31T07:50:05Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/729702/">
    <title>41. Etappe: Hei&amp;szlig;</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/729702/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Blankenrode nach Obermarsberg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es sollte der hei&amp;szlig;este Tag des Jahres werden, an dem wir uns vom au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlichen Blankenrode &amp;uuml;ber die Zwillingsstadt Marsberg - bestehend aus Nieder- und Obermarsberg - ins &amp;Ouml;rtchen Giershagen qu&amp;auml;lten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unserem mitgef&amp;uuml;hrten Thermometer wurden uns 35 Grad im Schatten angezeigt. Unser Marschtempo wurde stetig langsamer, so da&amp;szlig; wir f&amp;uuml;r 19 km immerhin 9 Bruttostunden ben&amp;ouml;tigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die k&amp;uuml;hlsten Stellen unseres Tagestrips waren der vollklimatisierte Supermarkt, in welchem wir am liebsten bis weit nach Ladenschlu&amp;szlig; a la Al Bundy verharrt h&amp;auml;tten, sowie eine Felsspalte neben den Marsberger Drakenh&amp;ouml;hlen, die permanent 15 Grad k&amp;uuml;hle Luft nach au&amp;szlig;en str&amp;ouml;men l&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten war es hei&amp;szlig;, verdammt hei&amp;szlig;, superhei&amp;szlig;, viel zu hei&amp;szlig; - hei&amp;szlig; eben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war so hei&amp;szlig;, da&amp;szlig; die Kneipe, in der wir zu Abend a&amp;szlig;en, bereits um 19 Uhr s&amp;auml;mtliche Rolladen herunterlie&amp;szlig;, obwohl drau&amp;szlig;en noch prima Sonnenschein herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einige Schalke-Fans, die sich in ebendieser Kneipe das Pokalendspiel zu Gem&amp;uuml;te f&amp;uuml;hren wollten, rissen sich zu hei&amp;szlig;bl&amp;uuml;tigen Tipps zugunsten ihres Lieblingsvereins hin. Das h&amp;auml;tten sie bei 10 Grad und k&amp;uuml;hlem Kopf sicher nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutes Wetter ist sicherlich die halbe Miete beim Wandern, aber &amp;uuml;bertreiben mu&amp;szlig; man ja nicht...</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-31T07:48:20Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/724996/">
    <title>40. Etappe: Blankenrode</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/724996/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Herbram-Wald nach Blankenrode&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Unsere mittlerweile vierzigste Etappe sollte uns nach Blankenrode im Eggegebirge f&amp;uuml;hren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die wenigsten diesen Mittelgebirgsort kennen werden, stellt sich zwangsl&amp;auml;ufig die Frage, wie man sich Blankenrode vorzustellen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, jeder kennt ja die verschiedensten Orte, gro&amp;szlig;e, kleine, h&amp;uuml;bsche, h&amp;auml;&amp;szlig;liche, alte, neue, freundliche und abweisende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blankenrode ist vollkommen anders, es l&amp;auml;&amp;szlig;t sich in keine festen Kategorien pressen, es ist einfach viel zu vielf&amp;auml;ltig daf&amp;uuml;r.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Blankenrode, welches heute gar nicht mehr existiert, liegt ca. 2 km vor dem heutigen Ort und wurde 1390 bei einem b&amp;ouml;sen &amp;Uuml;berfall verw&amp;uuml;stet und entv&amp;ouml;lkert. Das neue Blankenrode ist noch bev&amp;ouml;lkert, und es spielen sogar noch Kinder dort, und zwar auf offener Stra&amp;szlig;e das sch&amp;ouml;ne alte Spiel namens V&amp;ouml;lkerball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gastronomisch ist Blankenrode zumindest scheintot. Das einzige Hotel am Ort, welches auch das einzige Restaurant darstellen soll, wollte uns an einem Freitagabend partout nicht bewirten, und das mit der durchaus originellen Begr&amp;uuml;ndung, es sei Montag, und montags sei Ruhetag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So zogen wir weiter und betraten um 19 Uhr das &amp;ouml;rtliche Cafe, ohne allerdings viel Hoffnung auf gute Bewirtung zu haben, da Cafes sich ja haupts&amp;auml;chlich auf den kuchenessenden Nachmittagsgast spezialisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort aber wurde Gastfreundschaft noch gro&amp;szlig; geschrieben! Obwohl die betreibende Familie schon beim Abendessen sa&amp;szlig; und sozusagen Feierabend hatte, bekamen wir schnellstens ein k&amp;uuml;hles Bier nebst riesiger Schinkenbrotplatte, und anschlie&amp;szlig;end ein gigantisches gemischtes Eis mit Sahne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren begeistert und k&amp;ouml;nnen Blankenrode als echten Geheimtipp f&amp;uuml;r Leute, die auch mal das etwas andere erleben m&amp;ouml;chten, vorbehaltlos empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheintote leben eben l&amp;auml;nger.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-28T20:00:05Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/724993/">
    <title>39. Etappe: Essellka</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/724993/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Altenbeken nach Herbram-Wald&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vom leicht verschlafenen, aber durchaus sympatischen Altenbeken an der Beke f&amp;uuml;hrte uns der E1, welcher hier auch Eggeweg hei&amp;szlig;t, ins wirklich verschlafene, aber ebenso sympatische Dorf Herbram-Wald, welches seine bescheidene und abgeschiedene Existenz wohl haupts&amp;auml;chlich der dort verlaufenden Eisenbahntrasse verdankt. Da diese Trasse jedoch in den vergangenen Jahren r&amp;uuml;ckgebaut wurde, und somit die Z&amp;uuml;ge ausblieben, hat sich die ortsans&amp;auml;ssige Hoteleriebranche auf eine neue Zielgruppe eingeschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir jedenfalls die Herbram-Walder Eisenbahnbr&amp;uuml;cke, die nunmehr &amp;uuml;ber keinen Schienenstrang mehr f&amp;uuml;hrt, &amp;uuml;berquert hatten und auf unser Hoteldomizil zusteuerten, standen dort in Reih und Glied nach preu&amp;szlig;ischer Akkuratesse geparkt ca. 10 - 15 Fahrzeuge der Karosserieschmiede Daimler Chrysler, welche allesamt auf den Namen &quot;Essellka&quot; zu h&amp;ouml;ren schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle waren sie silber lackiert, bis auf den des H&amp;auml;uptlings, denn der war rot. Hier fand also kein Treffen der &quot;anonymen Alkoholiker&quot; statt, sondern eine Zusammenkunft der &quot;bekennenden Zweisitzer-mit-Stern-Fahrer&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der K&amp;ouml;rperumfang der meisten Vereinsmitglieder lie&amp;szlig; erahnen, da&amp;szlig; es sich hier um einen echten &quot;Lustclub&quot; mit ausschlie&amp;szlig;lich geselligem Charakter handelte. Es mu&amp;szlig; eben nicht immer der Sportverein sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir jedenfalls freuten uns &amp;uuml;ber diese gl&amp;uuml;cklichen und sehr freundlichen Autofreaks, die bis sp&amp;auml;t in den Abend auf der Terrasse sa&amp;szlig;en und &amp;uuml;ber ihre &quot;Essellkas&quot; fachsimpelten, taten sie doch genau das, was sie wohl gerne taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so gingen wir in aller Fr&amp;uuml;he am kommenden Morgen weiter unseres Weges, da wir eben gerne wandern.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-28T19:58:23Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/723195/">
    <title>38. Etappe: Obelix</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/723195/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Detmold nach Altenbeken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eine sehr abwechslungsreiche und anstrengende Tour von Detmold nach Altenbeken galt es zu bew&amp;auml;ltigen. Zuerst ging es direkt steil nach oben zum riesigen Arminius-Denkmal, landl&amp;auml;ufig besser bekannt als &quot;der Hermann&quot;. Dann gings weiter &amp;uuml;ber Stock und Stein bis zu einer ganz eigenartigen Ansammlung von hinkelsteinartigen Felsbrocken. Sp&amp;auml;testens hier mu&amp;szlig; jedem eingefleischten Asterix-Fan klar werden, da&amp;szlig; das &quot;kleine gallische Dorf&quot;, welches zu Beginn eines jeden Asterix-Heftes per Lupe sichtbar wird, nicht in der Bretagne, sondern an der Schnittstelle zwischen Teutoburger Wald und Eggegebirge zu finden ist, liegen hier doch die einzig wahren Hinkelsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein wenig dem zu erwartetenden Trubel auszuweichen, haben die heutzutage dort lebenden Menschen diese Steine in &quot;Externsteine&quot; umgetauft. Aber jeder, der schon mal von Obelix geh&amp;ouml;rt hat, wird diesen Bluff schnellstens durchschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ging es dann durch das &quot;Silberbachtal&quot;, welches durch seine abgelegene und malerische Lage jedem Winnetou-Film als Schauplatz gen&amp;uuml;gt h&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschlu&amp;szlig; des Tages gab es schlie&amp;szlig;lich den Aufstieg in historische Gefilde, n&amp;auml;mlich auf die beiden Berge namens &quot;Lippischer Velmerstot&quot; sowie &quot;Preu&amp;szlig;ischer Velmerstot&quot;. Hier wird klar, da&amp;szlig; die dort oben verlaufende Grenze einst von deutlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Bedeutung war als heutzutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;brigens ist die Aussicht von dem g&amp;auml;nzlich aus Holz gebauten Holzturm absolut phantastisch. Ich glaube, ich konnte sogar beinahe die Zugspitze sehen...</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>3) Nordrhein-Westfalen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
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    <title>37. Etappe: Aussichtst&amp;uuml;rme</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Von Extertal-Linderhofe nach Detmold&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Aus der nord&amp;ouml;stlichsten NRW-Wintersportecke namens Linderhofe sollte es heute an der altehrw&amp;uuml;rdigen Hansestadt Lemgo vorbei nach Detmold gehen. Schon um 8 Uhr hatten wir die Stiefel geschn&amp;uuml;rt und machten uns auf den landschaftlich sehr reizvollen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Lemgo erreichten wir dann einen Aussichtsturm, der uns einen freien Blick auf Lemgo bieten sollte. Am Fu&amp;szlig;e dieses Turmes war ein Schild angebracht worden, welches darauf hinwies, da&amp;szlig; das Besteigen auf eigene Gefahr erfolge. Dazu war die Eingangst&amp;uuml;r verschlossen, und somit konnten wir diesen Turm wegen fehlender Kletterausr&amp;uuml;stung nun nicht bezwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt jedoch m&amp;uuml;ssen wir zugeben, richtige Aussichtsturmfans geworden zu sein. Viele unserer wohlverdienten Wanderpausen verbringen wir mittlerweile auf diesen zumeist an exponierter Stelle gelegenen Bauwerken und genie&amp;szlig;en die dortige Fernsicht und Ruhe. Letzteres gilt vor allem f&amp;uuml;r die T&amp;uuml;rme, die nicht mit dem Auto erreichbar sind, bzw. keine Gastronomie aufzuweisen haben. Hier sind Menschen eine anscheinend aussterbende Spezies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank also an alle diejenigen, die f&amp;uuml;r den Bau und die Erhaltung dieser T&amp;uuml;rme sorgen oder gesorgt haben. Und bitte die T&amp;uuml;ren immer offen lassen!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
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    <title>Alle Strecken in Nordrhein-Westfalen</title> 
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