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    <title>Von Flensburg nach Wien (Rubrik:6) Baden-Wuerttemberg)</title>
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    <title>Von Flensburg nach Wien</title>
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    <title>85. Etappe: E1 geschafft</title> 
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    <description>Hurra, wir haben es tats&amp;auml;chlich, trotz vorheriger eigener und mannigfacher anderer Zweifel, geschafft, den Europ&amp;auml;ischen Fernwanderweg E1 von Flensburg zum Bodensee bzw. nach Konstanz zu durchwandern. Um 17 Uhr MESZ &amp;uuml;berquerten wir unseren Heimatflu&amp;szlig;, den Rhein, auf Konstanzer Stadtgebiet. Ein bewegender Moment, der uns trotz unserer vorherrschenden Ersch&amp;ouml;pfung bei 30 Grad im Schatten sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Tour nach Wien ist zwar noch nicht vollbracht, und ehrlich gesagt f&amp;auml;ngt unseres Erachtens der anstrengende Teil erst in den Alpen an, aber wie schon die Bewertungsrichter beim Eiskunstlaufen immer sagen: Die Pflicht ist erledigt; jetzt kommt die K&amp;uuml;r!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne werden wir nun die hohen Berge in Angriff nehmen, und mal schauen, wie weit wir auf dem Weg nach Wien &amp;uuml;ber den sogenannten E4 alpin denn kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sagte schon der alte Fritz (nicht der Deutsche, sondern der etwas weniger bekannte &amp;Ouml;sterreichische): Auffi gehts, pack mers!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-16T22:40:01Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/841674/">
    <title>84. Etappe: Chateaubriant</title> 
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    <description>Nein, wir haben uns nicht verlaufen und sind versehentlich in Frankreich gelandet. Geographisch gesehen befinden wir uns zwischen den beiden westlichen Ausl&amp;auml;ufern des Bodensees, in einem Ort namens M&amp;ouml;ggingen. Und direkt neben M&amp;ouml;ggingen liegt der noch etwas kleinere Ort G&amp;uuml;ttingen, und dort gibt es ein Lokal namens Adler, und in dessen Speisekarte entdeckten wir doch tats&amp;auml;chlich den malerischen Schriftzug &quot;Chateaubriant&quot;. Das Wasser lief uns umgehend im Munde zusammen, hatten wir mit einem solchen Schmankerl doch absolut nicht gerechnet. &amp;Auml;u&amp;szlig;erlich hatten wir zun&amp;auml;chst den Eindruck, es handele sich um eine ganz normale Dorfwirtschaft. Doch nach einem kurzen Gespr&amp;auml;ch mit der Bedienung wurde schnell klar, da&amp;szlig; dies eher eine Goldgrube war: &amp;uuml;ber 400!!! Restaurantpl&amp;auml;tze standen zur Verf&amp;uuml;gung, wovon die meisten schon besetzt waren. F&amp;uuml;r die kulinarische Versorgung waren 7 K&amp;ouml;che im Einsatz, so da&amp;szlig; auch keine Wartezeiten entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Qualit&amp;auml;t litt absolut nicht, im Gegenteil, unser Chateau war vom Allerfeinsten. Wir haben auch brav alles aufgegessen und durften anschlie&amp;szlig;end auf unserem Heimweg nach M&amp;ouml;ggingen noch die Aussicht auf Bodensee und Alpen genie&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein richtig toller Abend!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-16T22:38:04Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/836078/">
    <title>83. Etappe: Burgenland</title> 
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    <description>F&amp;uuml;r Burgen- und Ruinenfans h&amp;auml;tte die heutige Etappe ein wahres Festival werden k&amp;ouml;nnen, w&amp;auml;re da nicht ein verwirrter Wegeplaner gewesen, der sich wohl etwas zu lange in der prallen Sonne sein Hirn hat verschrumpeln lassen. Wir haben sage und schreibe 5 Ruinen des Hegau beinahe besichtigt, indem wir die dazugeh&amp;ouml;rigen Berge beinahe erklommen. Jedesmal, wenn man ca. 90 Prozent des jeweiligen Gipfels gemeistert hatte, wurde man wieder hinabgelotst. Um das Gipfelkreuz wurde man jedesmal betrogen. Hier war wohl ein Hohepriester des coitus interruptus am Werk, ein profilneurotischer und minderwertigkeitskomplexbehafteter Wanderfunktion&amp;auml;r, der jeglichen Bezug zur sch&amp;ouml;nen und befriedigenden Wandererrealit&amp;auml;t verloren hat. Ein Wanderer will wandern und seine Wanderung genie&amp;szlig;en, und sicherlich nicht ohne jeglichen Sinn H&amp;ouml;henmeter sammeln, um sie im n&amp;auml;chsten Augenblick wieder zu verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wegf&amp;uuml;hrung eines Europ&amp;auml;ischen Fernwanderweges hat solch ein chaotisches Verwirrspiel nicht verdient. Ich bin sicher, da&amp;szlig; mindestens 90 Prozent aller E1-Wanderer die Strecke von Engen nach Singen bewu&amp;szlig;t nicht so gehen, wie sie ausgeschildert ist, und ehrlich gesagt, sie haben verdammt Recht damit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher folgender ernsthaft konstruktiv gemeinter Vorschlag an diejenigen, welche f&amp;uuml;r die Streckenf&amp;uuml;hrung verantwortlich sind: Schickt die Leute meinetwegen auf einen, maximal auf zwei eurer eher kleinen H&amp;uuml;gel, aber dann bittesch&amp;ouml;n bis ganz nach oben, und lasst die restlichen drei Vulkangesteinskuppen raus aus dem Programm. Die Zufriedenheit und Freude der Wanderer wird es euch danken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(PS: Vielleicht sind die obigen Worte etwas zu harsch gew&amp;auml;hlt, aber nach so einem Tag mu&amp;szlig;te das einfach mal raus!)</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-14T09:24:49Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/836070/">
    <title>82. Etappe: &amp;Uuml;berraschung</title> 
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    <description>Von Blumberg kommend verl&amp;auml;uft der Weg ohne nachvollziehbaren Grund auf einen Berg hinauf. Oben angekommen, darf man dann wieder hinunter, leider ohne oben durch eine besondere Aussicht belohnt worden zu sein. So &amp;auml;hnlich ging es heute den ganzen Tag, und auch Morgen wird es laut Wanderf&amp;uuml;hrer ebenso geschehen. Das sind halt die wirklichen Charaktertests, die einem kurz vor Konstanz auferlegt werden. Doch mit ein wenig gehirnverbrannter Sturheit werden sich auch diese Klippen umschiffen lasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, und das war eine echte &amp;Uuml;berraschung, konnten wir am sogenannten Napoleonseck oberhalb von Ried&amp;ouml;schingen in weiter Ferne den Bodensee schimmern sehen. Eine tolle Belohnung, wenn man bedenkt, da&amp;szlig; wir 82 Etappen auf diesen Augenblick hingewandert sind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restliche Tagesstrecke verging wie im Fluge, und so konnten wir gut motiviert f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten drei Tagestouren in die gem&amp;uuml;tlichen Federn sinken.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-14T09:22:41Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/831528/">
    <title>81. Etappe: Wanderertarif</title> 
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    <description>Nach nunmehr genau 12 Wanderwochen sind wir zu wahren Hotel- bzw. Pensionsfachleuten avanciert. Zwischen Flensburg und Blumberg haben wir so ziemlich jede &amp;Uuml;bernachtungsstilbl&amp;uuml;te erlebt, die sich denken l&amp;auml;&amp;szlig;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bad Laasphe erlebten wir die sonst nur auf Opel-Ascona-Ablagen gebr&amp;auml;uchliche handgeh&amp;auml;kelte Klopapierrollenabdeckung. In Furtwangen wurden wir mittels Zeitsprung in die 60er Jahre bef&amp;ouml;rdert. In verschiedensten Jugendherbergen wurden wir angehalten, das selbst&amp;auml;ndige Bettbeziehen nicht zu verlernen. In Bad Schwartau erlebten wir, da&amp;szlig; Ferienwohnungen f&amp;uuml;r 2 Personen ungeheizt und mit unbequemen Schlafsofas ausgestattet schon mal 60 EUR die Nacht kosten k&amp;ouml;nnen. Daf&amp;uuml;r gab es in Oeversee eine Riesenferienwohnung mit gro&amp;szlig;em Fernseher und allem m&amp;ouml;glichen Luxus inklusive Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksei f&amp;uuml;r sehr moderate 35 EUR .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dreieichenhain &amp;uuml;bernachteten wir auf einem Reiterhof, der komplett mit Fliegengittern versiegelt war. Und in Balduinstein gab es sogar Krabbencocktail und Lachs zum Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute jedoch haben wir doch noch etwas Neues entdeckt, n&amp;auml;mlich den Wanderertarif. Den gibt es nur im Hotel Hirschen in Blumberg, und er besagt, da&amp;szlig; Wanderer, die zu Fu&amp;szlig; das Hotel erreichen, lediglich 25 EUR pro Person und nicht wie Normalsterbliche 32 EUR pro Person zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gelungene &amp;Uuml;berraschung, und das an einem Tag, der vor lauter Wanderei einfach nicht enden wollte.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-12T12:05:51Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/831523/">
    <title>80. Etappe: Wutach</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/831523/</link>
    <description>Schon mal was von einem schizophrenen Flu&amp;szlig; geh&amp;ouml;rt? Wir auch nicht, bis wir heute durch die in Europa einzigartige Wutachschlucht wanderten. Hier versammeln sich auf engstem Raum 1200 Pflanzenarten, 570 Schmetterlingsarten und &amp;uuml;ber 1200 Vogelarten. Und tats&amp;auml;chlich, wenn man entlang der teilweise 80 Meter hohen Steilw&amp;auml;nde zum Flu&amp;szlig;ufer hinabgestiegen ist, hat man wirklich das Gef&amp;uuml;hl, in einer dschungelartigen Welt gelandet zu sein. Ein Berggorilla w&amp;uuml;rde sich hier sicher wohlf&amp;uuml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ist ein so malerischer Flu&amp;szlig; dann schizophren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, dieser Flu&amp;szlig; entspringt auf dem Feldberg als kleines B&amp;auml;chlein mit dem harmlosen Namen &quot;Ach&quot;. Kurz darauf st&amp;uuml;rzt er sich zu Tal und durchflie&amp;szlig;t den wundersch&amp;ouml;nen abgelegenen Feldsee, in dem &amp;auml;hnliche Viecher wie im Loch Ness ihr Unwesen treiben sollen. Leicht verunsichert pl&amp;auml;tschert er ruhig weiter in den touristenumlagerten Titisee, und wer Titisee hei&amp;szlig;t, leidet mal mindestens an einer kr&amp;auml;ftigen Profilneurose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Flu&amp;szlig; im weiteren Verlauf bei Laune zu halten, wird er ab dem Titisee nicht mehr &quot;Ach&quot;, sondern unter Hinzuf&amp;uuml;gung des Adjektives &quot;gut&quot; die gute Ach, bzw. Gutach genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder einige Kilometer weiter trifft dann die hasserf&amp;uuml;llte Haslach auf unsere liebe nette Gutach, und da&amp;szlig; das nicht gut gehen kann, liegt ja auf der Hand. Beide Fl&amp;uuml;sse sind an dieser Stelle so w&amp;uuml;tend aufeinander, da&amp;szlig; sie ihre Identit&amp;auml;t verleugnen und sich ab hier &quot;w&amp;uuml;tende Ach&quot;, also Wutach nennen. Und mit dieser Wut im Bauch hat sich die Wutach ein tiefes Flu&amp;szlig;bett in den Schwarzw&amp;auml;lder Fels gegraben, und dabei ist sie so stinkig geworden, da&amp;szlig; sie ein ganzes St&amp;uuml;ck sogar das Tageslicht f&amp;uuml;rchtet und unterirdisch, sozusagen als &quot;Flu&amp;szlig; der Unterwelt&quot;, ihr Dasein fristet, um erst sp&amp;auml;ter wieder das Licht der Welt zu erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dieser ganzen Begebenheiten mu&amp;szlig; man leider diagnostizieren: dieser Flu&amp;szlig; hat `ne Macke.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-12T12:03:48Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/831516/">
    <title>79. Etappe: Aha</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/831516/</link>
    <description>Wir starteten um 9.20 Uhr im Ort Feldberg, um von dort aus den Berg Feldberg zu erklimmen. Dieser sollte mit seinen 1493 Metern den h&amp;ouml;chsten Punkt unserer E1-Strecke darstellen. Leider hat man beim &quot;Aufstieg&quot; nicht die Voraussetzung f&amp;uuml;r ein montanes Aha-Erlebnis, da hierf&amp;uuml;r der passende und angemessene Steigungswinkel fehlt. Der Feldberg ist, zumindest was seine obersten 300 H&amp;ouml;henmeter angeht, eher ein Hochplateau als ein Gipfel. Man sieht den obersten Punkt anhand der dort plazierten Wetterstation schon von Weitem, und n&amp;auml;hert sich diesem auf sanft gewundenem und ebenso sanft ansteigendem Asphaltweg. Insofern also keine wirkliche Herausforderung, kein echter Aha-Effekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzterer wartete aber sp&amp;auml;ter auf uns. Denn im weiteren Verlauf unser Tagesetappe nach Schluchsee (gemeint ist der Ort) durchschritten wir den am Schluchsee (gemeint ist der See) gelegenen Ort namens Aha. Endlich der ersehnte Aha-Effekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu f&amp;auml;llt mir &amp;uuml;brigens noch ein Witz meines Gro&amp;szlig;vaters ein, und der geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Was ist der Unterschied zwischen Wasser und Zwillingen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Wasser ist &quot;H2O&quot;, Zwillinge sind &quot;Oha, 2!&quot;</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-12T12:01:19Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/831507/">
    <title>78. Etappe: Japan</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/831507/</link>
    <description>Japan ist das Land der aufgehenden Sonne, denn bis auf Australien und einige Atolle im Stillen Ozean geht dort die Sonne zuerst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir heute Morgen durchs noch reichlich verschlafene Touristendorf Titisee wanderten, konnten wir feststellen, da&amp;szlig; die Sonne zwar noch hinter dicken Wolken steckte, die japanischen Besucher jedoch schon vollst&amp;auml;ndig erschienen und auf der Suche nach den besten Fotomotiven waren. Ein k&amp;uuml;nstlerisch veranlagter Japaner drappierte seine nicht wirklich gl&amp;uuml;cklich l&amp;auml;chelnde Ehefrau malerisch vor der Seekulisse und den theoretisch vorhandenen, jedoch aufgrund der Witterung unsichtbaren h&amp;ouml;chsten Erhebungen des Schwarzwaldes. Vier weitere Landsleute, ebenfalls mit der obligatorischen Fotoausr&amp;uuml;stung vor der Brust ausgestattet, schlenderten l&amp;auml;ssig rauchend die Uferpromenade herunter und fragten sich wohl, wer die beiden bekloppten Europ&amp;auml;er seien, die schon so fr&amp;uuml;h aus den Federn gekrochen waren und nun mit Rucksack und Regenausr&amp;uuml;stung eine Strecke erwanderten, welche man doch viel bequemer mit den parallel verkehrenden Z&amp;uuml;gen h&amp;auml;tte bew&amp;auml;ltigen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so ist das nun mal auf unserem Planeten: wir finden es hin und wieder seltsam, was die Japaner so treiben, und die Japaner finden es seltsam, was wir so veranstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das prima so, denn erstens hilft sowas gegen m&amp;ouml;glicherweise aufkommende Gespr&amp;auml;chspausen, und zweitens kann man genau dar&amp;uuml;ber einen netten Bericht schreiben.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-12T11:58:27Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/822847/">
    <title>77. Etappe: Rheumadecken</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/822847/</link>
    <description>Unsere Nachtruhest&amp;auml;tte h&amp;auml;tte einen Ehrenplatz bei Dalli-Dalli erhalten k&amp;ouml;nnen. Damals fragte Hans Rosenthal seine Kandidaten, welche Gegenst&amp;auml;nde in diesem Raum nach den 60er Jahren eingebaut worden seien. Wir haben gestern Abend dieses Spiel ausprobiert und konnten leider nur den 80er Jahre Heizungsregler entdecken. Alles andere war original 1965 und &amp;auml;lter, und wer mal eine Nostalgie- oder Zeitreise machen m&amp;ouml;chte, dem sei dieses Haus w&amp;auml;rmstens ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Zeitsprungexperten kommen auf ihre Kosten, auch die Freunde der gepflegten Rheumadecke sind hier gut aufgehoben. Gleich busweise werden hier potentielle K&amp;auml;ufer aus aller Herren Bundesl&amp;auml;nder angekarrt, und keiner mu&amp;szlig; bef&amp;uuml;rchten, er komme ohne Rheumadecke wieder heim. Fr&amp;uuml;her, in den Kindertagen dieser Kaffeefahrten, gab es einen Vorturner, der sowohl den Marktschreier, als auch den Kassierer mimte. Heute ist das alles deutlich professioneller organisiert. &lt;br /&gt;
Zwei attraktive und in schicken Kost&amp;uuml;men aufgebrezelte Blondinen bedienen abwechselnd die Power-Point-Pr&amp;auml;sentation sowie die Kasse. Dritte Kraft im Bunde ist dann noch der zwei mal einen Meter Gro&amp;szlig;e bzw. Breite Bodyguard, welcher zum einen die beiden M&amp;auml;dels besch&amp;uuml;tzt, zum anderen aber auch allzu kritischen Veranstaltungsteilnehmern meinungsbildend zur Seite steht. Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmer: &quot;Die Rheumadecke gibts beim Aldi f&amp;uuml;r die H&amp;auml;lfte!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodyguard (stehend und von oben herab): &quot;Und trotzdem bin ich mir sicher, da&amp;szlig; gerade Sie hier zwei Decken kaufen werden, nicht wahr...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist modernes Marketing, da wird dem Kunden die Entscheidung wirklich leicht gemacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, schweren Herzens sind wir dann trotzdem weitergewandert, und auch ohne Rheumadecke haben wir unser Tagesziel Titisee wohlbehalten erreicht.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-07T21:13:51Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/822841/">
    <title>76. Etappe: Uhren</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/822841/</link>
    <description>Im Deutschen Uhrenmuseum zu Furtwangen gibt es die verschiedensten Zeitmesser zu bestaunen: Sonnenuhren, Sanduhren, mechanische Uhren, elektrische Uhren, Quarzuhren, Funkuhren sowie Atomuhren. Weiterhin sind Spezialit&amp;auml;ten wie Kerzenuhren, Kuckucksuhren, Wecker und die sehr erfolgreichen Armbanduhren ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&amp;ouml;hepunkt allerdings ist die nach ihrem Erbauer benannte Hans-Lang-Uhr. Diese Uhr kann einfach alles, au&amp;szlig;er vielleicht abwaschen und `nen Knopf ann&amp;auml;hen. Sie besteht aus f&amp;uuml;nf Segmenten, ist 3 Meter breit und 1 Meter hoch, und sie zeigt unter anderem ein Tellurium, die Stellung unserer Nachbarplaneten Venus und Mars, die Ortszeit von Greenwich, die mitteleurop&amp;auml;ische Zeit, die Wahre Ortszeit von Furtwangen, den Himmelsglobus, das Mondalter sowie den Gregorianischen und Weltkalender. Herr Lang hat f&amp;uuml;r die Erstellung dieser Super-Uhr 8200 Arbeitsstunden investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit h&amp;auml;tte er auch, wenn man unsere WDG (Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit, siehe auch Andrack, Manuel; Du musst wandern; 2005) von 4 km/h zugrunde legt, die Strecke Flensburg - Wien mehr als f&amp;uuml;nfmal hin- und zur&amp;uuml;ck durchschreiten k&amp;ouml;nnen. Bei unserer Wanderjahresgeschwindigkeit von 6000 km w&amp;auml;ren das &amp;uuml;ber 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend muss man ganz sch&amp;ouml;n schuften, um einen ordentlichen Platz im Deutschen Uhrenmuseum zu ergattern. Herr Lang jedenfalls hat sich diesen Platz redlich verdient!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-07T21:10:36Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://birdieman.twoday.net/stories/819541/">
    <title>75. Etappe: Steckerl</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/819541/</link>
    <description>Der E1 h&amp;auml;lt f&amp;uuml;r den Fernwanderer auf seinem Teilst&amp;uuml;ck von Hausach nach Schonach satte 1270 H&amp;ouml;henmeter bereit. Da kommt dem auf der H&amp;ouml;he der Zeit befindlichen Outdoorfreak schnell der Gedanke, diese Strapazen mittels moderner Nordic-Walking-St&amp;ouml;cke abzufedern. Da wir aber nicht willens sind, die Katze im sprichw&amp;ouml;rtlichen Sack zu kaufen, haben wir uns entschlossen, zun&amp;auml;chst m&amp;ouml;glichst viele Meinungen zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser erstes Nordic-Walking-Fachgespr&amp;auml;ch hatten wir vor Monaten auf unserer vierten Etappe. Wir kamen mit einem kompletten Kurs ins Gespr&amp;auml;ch, und die von dieser neuen Fortbewegungsart begeisterte Kursleiterin hatte ihre Truppe motivationstechnisch voll im Griff. Auch uns wurde dringend empfohlen, die St&amp;ouml;cke einmal auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere n&amp;auml;chste Info erhielten wir aus dem Buch &quot;Du musst wandern&quot; von Manuel Andrack, dem selbsternannten &quot;Reinhold Messner der Deutschen Mittelgebirge&quot;. Dieser hatte die Steckerl ausprobiert und als trendsportartigen Schnickschnack abgetan. Eine Meinung, die f&amp;uuml;r 90 Prozent aller Nordic Walker sicher zutreffend ist, da diese die St&amp;ouml;cke sowieso falsch einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute trafen wir dann nach unserer ersten gro&amp;szlig;en Steigung zwei kernige sportliche Burschen, welche die St&amp;ouml;cke zumindest im Gep&amp;auml;ck mitf&amp;uuml;hrten. Sie erz&amp;auml;hlten, da&amp;szlig; sie die Dinger haupts&amp;auml;chlich f&amp;uuml;r lange Bergabpassagen ben&amp;uuml;tzten, da hierdurch die schnell beleidigten Knie geschont w&amp;uuml;rden. Im &amp;uuml;brigen k&amp;ouml;nne das Wandertempo erh&amp;ouml;ht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all diesen Ansichten haben wir uns entschlossen, erst einmal normal weiterzugehen. Und wenn die Knie irgendwann zu zwicken anfangen, ist`s entweder zu sp&amp;auml;t, oder wir schaun mal...</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-06T15:39:55Z</dc:date>
  </item> 
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    <title>74. Etappe: Schwarz</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/819534/</link>
    <description>Im Schwarzwald, so erkl&amp;auml;rte es unser H&amp;uuml;ttenwirt, gibt es nur wenig Schwarzwild. Der Wald an sich wirkt dennoch schwarz, besonders heute Nachmittag so gegen 15 Uhr, denn um diese Zeit schoben sich schwarze Wolken &amp;uuml;ber den Schwarzwald, so da&amp;szlig; auch der Weg eine schwarze Farbe annahm. Als wir in Hausach ankamen, fuhr gerade ein Zug im Bahnhof ein. Ob Schwarzfahrer mitfuhren, wissen wir nicht. Nele kaufte sich im Sportgesch&amp;auml;ft eine schwarze Regenhose. Bezahlt haben wir nicht mit Schwarzgeld. Und Morgen, so der Wetterbericht, soll es wieder regnen. Alles Schwarzmalerei. Wir wollen auf alle F&amp;auml;lle auch Morgen weitergehen, bis zur Wilhelmsh&amp;ouml;he bei Schonach. Reserviert haben wir schon, leider nur m&amp;uuml;ndlich und nicht schwarz auf wei&amp;szlig;. Wird aber wohl trotzdem klappen. So wie meistens alles klappt, hier im geheimnisvollen Schwarzwald.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-06T15:38:24Z</dc:date>
  </item> 
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    <title>73. Etappe: Seltene Tiere</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/815647/</link>
    <description>&lt;b&gt;Von Zuflucht nach Oberharmersbach&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man sich von 72250 Zuflucht nach 77784 Oberharmersbach begibt, so erwarten einen die verschiedenartigsten M&amp;ouml;glichkeiten, seltene Tiere zu erblicken. Wir haben dieses Vorhaben heute in die Tat umgesetzt, und m&amp;uuml;ssen zugeben, nicht entt&amp;auml;uscht worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben Elefanten, Kolibris, Koalas und Rhinozerosse (oder hei&amp;szlig;en die Rhinozer&amp;ouml;sse?) allesamt nicht gesehen, daf&amp;uuml;r jedoch zwei Tierarten, die wir wirklich nicht auf unserer Rechnung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zun&amp;auml;chst hoppelte ein Marder ungef&amp;auml;hr 30 Meter vor uns &amp;uuml;ber einen umgefallenen Baum. Leider war er so flink, da&amp;szlig; ein n&amp;auml;heres Ansprechen aus wissenschaftlicher Definitionssicht ausbleiben mu&amp;szlig;te. Insofern wissen nicht, ob es sich um den gelbkehligen Baummarder oder um den wei&amp;szlig;kehligen Steinmarder handelte. Auf alle F&amp;auml;lle sind beide &amp;auml;u&amp;szlig;erst scheu, und ein Zusammentreffen mit ihnen tags&amp;uuml;ber ist selten und somit erw&amp;auml;hnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Tierart, die wir unerwarteterweise in Anblick nehmen durften, hat Krucken und nennt sich Gemsen. Ja tats&amp;auml;chlich, auf ungef&amp;auml;hr 50 Meter unterhalb des Weges wurden wir einer Gams gewahr! Kein Reh, sondern eine wahrhaftige Schwarzwaldgams. Unser H&amp;uuml;ttenwirt, dem wir abends unsere Beobachtung beichteten, konnte nur den Kopf sch&amp;uuml;tteln, und ich glaube, er hat uns Flachlandtiroler nicht wirklich ernst genommen. H&amp;auml;tte ich an seiner Stelle wohl auch nicht, da f&amp;uuml;r mich Gemsen ins Hochgebirge passen, aber nicht ins Mittelgebirge. Wie hei&amp;szlig;t es doch so sch&amp;ouml;n und platt: Ausnahmen best&amp;auml;tigen die Regel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine dritte seltene Tierart haben wir erlebt: Junik&amp;auml;fer, und das im Juli. Da soll sich einer noch auskennen...</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-05T08:01:43Z</dc:date>
  </item> 
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    <title>72. Etappe: Schlupf</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/815641/</link>
    <description>Was ist Schlupf? Nun, der RTL-erprobte aufmerksame Leser wird wissend ein Schmunzeln aufsetzen, handelt es sich beim Schlupf doch um einen Fachbegriff im Automobiljargon, welcher den Punkt zum durchdrehenden Reifen beschreibt. Auch kommt der Schlupf in der Abk&amp;uuml;rzung &quot;ASR&quot; vor, die laut Daimler Chrysler f&amp;uuml;r Antriebs-Schlupf-Regelung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es k&amp;ouml;nnte aber auch sein, da&amp;szlig; Schlupf vom Vogelverb &quot;Schl&amp;uuml;pfen&quot; herr&amp;uuml;hrt, und den Vorgang des Schl&amp;uuml;pfens als Substantiv benennt: Beispiel: Der Vogel vollf&amp;uuml;hrt seinen Schlupf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erz&amp;auml;hle ich das alles? Weil wir heute eine dritte Bedeutung von Schlupf kennengelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen und Monaten sind wir verschiedenartig dem E1 gefolgt. Wir gingen auf Landstra&amp;szlig;en, auf Kreisstra&amp;szlig;en, auf Stadtstra&amp;szlig;en, auf asphaltierten Feldwegen, auf geschotterten Feldwegen, auf Wirtschaftswegen, auf Holzabfuhrwegen, auf schmalen Waldpfaden sowie auf kaum erkennbaren Trampelpfaden. Heute kam eine neue Variante dazu, n&amp;auml;mlich der Schlupf. Angek&amp;uuml;ndigt wurde uns dieser als Albrecht-Kirschner-Schlupf, und er f&amp;uuml;hrte uns durch ein Hochmoor kurz vorm Mummelsee. Ein Schlupf ist schmal, d.h. man schl&amp;uuml;pft sozusagen durch ihn hindurch; dennoch ist er recht gut mit gro&amp;szlig;en Steinen befestigt, wobei diese gerade bei der heutigen N&amp;auml;sse eine hohe Schl&amp;uuml;pfrigkeit aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst ist ein Schlupf ein schl&amp;uuml;pfriger Pfad, durch den man schl&amp;uuml;pft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sch&amp;ouml;n, da&amp;szlig; das an dieser Stelle mal gekl&amp;auml;rt werden konnte.</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-05T07:59:48Z</dc:date>
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    <title>71. Etappe: Achterbahn</title> 
    <link>http://birdieman.twoday.net/stories/811066/</link>
    <description>Motiviert bis in die Fu&amp;szlig;spitzen lie&amp;szlig;en wir den Wecker um 7 Uhr klingeln. Die Wettervorhersage war gar nicht so &amp;uuml;bel f&amp;uuml;r S&amp;uuml;dwestdeutschland, insofern konnte auch der heftige Morgenschauer unsere gute Laune nicht zerst&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem ordentlichen Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck stiegen wir bei Trockenheit und ansprechenden Temperaturen in die Etappe ein, welche direkt mit einem 700 H&amp;ouml;henmeter umfassenden Anstieg begann. Die Wetterachterbahn konnte starten. Nach 30 Minuten die ersten Tropfen, allerdings zu wenig, um die Regenklamotten rauszuholen. Dann blauer Himmel. Dann ein heftiger Schauer von 5 Minuten, den wir unter einer Tanne verharrend ebenfalls im Hemd ertrugen. Danach wieder eine Stunde ohne Niederschlag, bis der n&amp;auml;chste Schauer kam, der sich allerdings zu einem dicken, kalten und sehr ungem&amp;uuml;tlichen Bergregen entwickelte. So erklommen wir Serpentine um Serpentine, wurden nass und nasser, und keine H&amp;uuml;tte weit und breit in Sicht. Oben auf dem Plateau standen wir pl&amp;ouml;tzlich in dickem Nebel und steifer Brise. Die K&amp;auml;lte kroch durch alle Klamotten, und noch immer kein Unterschlupf in Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, wir waren mittlerweile &amp;uuml;ber 4 Stunden unterwegs und v&amp;ouml;llig durchn&amp;auml;sst, eine halboffene Schutzh&amp;uuml;tte. Hinein und trockene Kleidung angezogen, B&amp;uuml;tterken gegessen, und schon gings einem besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwann mu&amp;szlig;ten wir weiter, auch wenn keine Besserung in Sicht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer halben Stunde kamen wir am Naturfreundehaus Badener H&amp;ouml;he vorbei, welches leider mit dem Schild &quot;Heute geschlossen&quot; versehen war. Langsam wurden wir wieder nasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, als die Laune so richtig in den Keller rutschen wollte, tauchte wie aus dem Nichts ein kleines gem&amp;uuml;tliches H&amp;auml;uschen vor uns auf. Dort fanden wir nicht nur Nahrhaftes, sondern vor allem auch ein trockenes beheiztes Zweibettzimmer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Windeseile war der Outdooridealzustand wieder hergestellt, welcher sich in den drei Adjektiven warm, satt und trocken widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Achterbahnfahrt hatte ein Ende!</description>
    <dc:creator>nele und philipp</dc:creator>
    <dc:subject>6) Baden-Wuerttemberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 nele und philipp</dc:rights>
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